Mit der Anlage am Standort Bamberg werden die EU-Vorgaben für grünen Wasserstoff eingehalten. Es ist der erste eigene Elektrolyseur, den Bosch betreibt.
Der Stuttgarter Konzern erwirbt von Johnson Controls und Hitachi das weltweite Heizungs-, Lüftungs- und Klimatisierungsgeschäft für Wohn- und kleine Gewerbegebäude. Es ist die bislang größte Investition in der Bosch-Unternehmensgeschichte.
Im Wärmepumpen-Werk nahe Porto fertigen die Bosch-Mitarbeiter unter anderem Anlagen mit Propan als Kältemittel. Bosch will bis Ende des Jahrzehnts insgesamt eine Milliarde Euro in die Entwicklung und Fertigung von Wärmepumpen investieren.
Der Konzern vertreibt die neuen Wärmepumpen derzeit in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Er plant, den Vertrieb im September auf weitere europäische Märkte auszuweiten. Die neuen Produkte arbeiten mit Propan als Kältemittel und integrierten Schalldämpfern. Der Hersteller bietet auch einen Stromzähler/Sensor an, der es ermöglicht, die Wärmepumpen mit jeder bestehenden Photovoltaik-Anlage und Batteriespeicherlösung im Haus zu kombinieren.
Die Systeme sollen zuerst in LKW von Nikola eingesetzt werden. Bosch investiert im Zeitraum von 2021 bis 2026 insgesamt 2,5 Milliarden Euro in Wasserstoff-Technologien.
An gleich mehreren Standorten in Bayern, Baden-Württemberg und dem Saarland sollen Fertigung und Entwicklungsstandorte für eine Brennstoffzellen-Stack von Bosch entstehen. Das Feststoffoxid-Brennstoffzellensystem kann Bosch zufolge gerade im Bereich der Gewerbe- und Industrieanlagen für Versorgungssicherheit sorgen. Kombiniert man den thermische und elektrischen Wirkungsgrad, hat das System eine Effizienz von 85 Prozent.
Enpal ergänzt sein Produktportfolio aus Photovoltaik-Anlage, Batteriespeicher und Wallbox um Luft-Wasser-Wärmepumpen von Bosch und Daikin. Eine Energiemanagement-Software soll die Komponenten vernetzen.
Der Stuttgarter Konzern hat Pläne zum Bau seiner ersten Wärmepumpen-Fabrik im polnischen Dobromierz bekannt gegeben. Bosch wird 225 Millionen Euro in die neue Anlage investieren, die Anfang 2026 in Betrieb gehen soll.
Bosch Rexroth liefert die Anlage zur Entladung und Demontage von Batteriemodulen aus Elektrofahrzeugen an die Battery Lifecycle Company. Sie will eine erste Pilotlinie mit der neuen Lösung in Magdeburg aufbauen.
Zwei Demonstrator-Fahrzeuge sollen Daten für die Weiterentwicklung des Antriebssystems liefern. In den ersten Testfahrten lag die Reichweite bei bis zu 540 Kilometern, das Volltanken dauerte sechs Minuten.