Der Verband will nach eigenen Angaben damit die Marktkräfte stärken. Der BDEW sieht in dem Modell einen tragfähigen Vorschlag für die Ausgestaltung der nächsten Phase des Erneuerbaren-Ausbaus in Deutschland. Der BEE sieht dagegen die Gefahr, dass gerade kleinere Photovoltaik-Anlagen aus dem EEG und damit aus der Förderung gedrängt werden sollen.
Am 20. Dezember hat der BDEW die vorläufigen Zahlen für die Stromerzeugung 2017 veröffentlicht. Viel zu positiv kommentierte Stefan Kapferer, Vorsitzender der Hauptgeschäftsführung des BDEW, die Zahlen: „Der gestiegene Beitrag der erneuerbaren Energien ist erfreulich. Leider hält der notwendige Netzausbau nicht annähernd Schritt mit dem Zuwachs an regenerativen Anlagen.“ https://www.bdew.de/presse/presseinformationen/pi-erneuerbare-energien-decken-35-prozent-des-strombedarfs/ In den Zahlen steckt in […]
Die erneuerbaren Energien werden dieses Jahr voraussichtlich einen Anteil an der Stromerzeugung von 36 Prozent erreichen. Die Stromerzeugung in der Photovoltaik steigt dabei voraussichtlich um über vier Prozent – und damit deutlich weniger als als bei der Windkraft.
Das Versprechen der Blockchain-Technologie für die Energiewirtschaft ist groß, zeigt eine aktuelle Studie des BDEW. Demnach verdeutlichen erste Anwendungen das enorme Automatisierungspotenzial für energiewirtschaftliche Prozesse sowie Freiräume für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle.
Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft hat seine Ladesäulen-Erhebung aktualisiert. Demnach ist Hamburg aktueller Spitzenreiter beim Ausbau der Ladeinfrastruktur in den Städten, Bayern liegt bei den Bundesländern vorn.
Während die Kaufprämie für Elektrofahrzeuge weiterhin eher verhalten angenommen wird, tut sich beim Bau neuer Ladestationen einiges. Nach Ansicht des BDEW gehen die Energieunternehmen beim Aufbau der Infrastruktur in Vorleistung. Nun müssen die Autobauer mit neuen Elektromodellen nachziehen.
Der Verband wirbt für mehr erneuerbare Energien im Verkehrs- und Wärmesektor wegen ihres CO2-Einsparpotenzials. Dafür müsste der Strom allerdings von Steuern, Umlage und Abgaben entlastet werden.
Voraussichtlich noch in diesem Jahr soll die Förderung von Photovoltaik-Mieterstrommodellen kommen. Das Bundeswirtschaftsministerium hält weiter an seinem geplanten Zuschlag fest. Der Bundesverband Solarwirtschaft begrüßte die Entscheidung in Berlin, verlangt allerdings weitere Nachbesserungen. Nach Ansicht der Grünen springt die Bundesregierung mal wieder zu kurz. Der BDEW wiederum fürchtet höhere Netzentgelte zu Lasten vieler Mieter.
Nach vorübergehender Dunkelflaute im Januar und Rekordeinspeisung im März haben die Erneuerbaren-Energien-Anlagen im ersten Quartal insgesamt deutlich mehr Strom geliefert als noch im Vorjahreszeitraum. Die Photovoltaik-Anlagen erzeugten rund sechs Milliarden Kilowattstunden Solarstrom zu Jahresbeginn – ein Plus von 29 Prozent.