Die 50 Megawatt große Photovoltaik-Anlage soll jährlich etwa 100 Gigawattstunden Photovoltaik-Strom erzeugen. Für die Abnahme der Energie hat Baywa re ein Power Purchase Agreement mit Statkraft abgeschlossen.
Die Photovoltaik-Anlagen haben eine Gesamtleistung von mehr als 80 Megawatt. Baywa re hatte alle Projekte im vergangenen Jahr realisiert. Weitere Verkäufe sollen noch in diesem Jahr folgen.
Schwimmende Photovoltaik gibt es schon länger und in Asien auch schon in größerem Maßstab. Zimmermann PV-Stahlbau und Baywa re entwickeln den Markt nun mit einem innovativen System in Europa, wie die ersten Projekte zeigen. Dafür bekommen sie von unserer Jury die Anerkennung als „top innovation“.
Vorläufigen Zahlen zufolge schließt der Münchner Konzern das Geschäftsjahr 2019 mit einer deutlichen Ergebnisverbesserung ab. Der Umsatz stieg demnach erstmals über 17 Milliarden Euro.
Es ist das vierte Projekt dieser Art des Münchner Konzerns im Nachbarland binnen kürzester Zeit. In zwei Monaten will Baywa re den schwimmenden Solarpark mit 27,4 Megawatt fertigstellen und dies weitgehend CO2-neutral.
Das technische Potenzial schätzt das Fraunhofer ISE sogar auf 56 Gigawatt. Die Freiburger Wissenschaftler empfehlen, etwa über die Innovationsausschreibungen zusätzliche Anreize für die Entwicklung von Floating-Photovoltaik in Deutschland zu setzen. Die Kosten für die schwimmenden Photovoltaik-Anlagen sind im Schnitt 10 bis 15 Prozent höher als für herkömmliche Solarparks.
Nach Angaben der Unternehmen handelt es sich um den bislang größten pan-europäischen Solarstrom-Deal mit einem Industriekunden. AB InBev und Baywa re vereinbarten einen virtuellen Stromabnahmevertrag aus zwei Photovoltaik-Kraftwerken, die bis Frühjahr 2022 in Spanien am Netz sein sollen.
In Kürze sollen die 50 Megawatt Photovoltaik-Leistung ans Netz gebracht werden. Statkraft nimmt den dort erzeugten Solarstrom für zwölf Jahre ab. Der Versicherungskonzern Talanx kaufte das Kraftwerke, dass die Erweiterung des ersten Solarparks mit 174 Megawatt Leistung ist, den Baywa re ohne Förderung installierte.
Insgesamt fünf Solarparks mit einer Gesamtleistung von etwa 35 Megawatt hat der Münchner Konzern an den Hamburger Betreiber verkauft. Dazu gehören vier Photovoltaik-Kraftwerke, die Baywa re am Standort Barth in der vergangenen Zeit errichtet hat.
Photovoltaik-Freiflächenanlagen fördern die Artenvielfalt in Flora und Fauna, wie eine neue Studie im Auftrag des Bundesverbands Neue Energiewirtschaft zeigt. Eine Allianz aus Vertretern des Verbands, Planer und Projektierern wünscht sich, dass dies bei der Planung neuer Anlagen und in der öffentlichen Diskussion stärker berücksichtigt wird.