Zwischen den Modulreihen der Anlage soll auf einer Teilfläche des Solarparks Getreide angebaut werden. Im Rahmen des Stromliefervertrages entsteht zudem ein weiterer Solarpark mit 60 Megawatt Leistung. Zusammen sollen sie 90 Prozent des weltweiten Verbrauchs der Velux-Gruppe decken.
Wie schon in den Vorquartalen hat sich dem Konzern zufolge der Handel mit Photovoltaik-Komponenten als Zugpferd erwiesen. Angesichts des dynamischen Erneuerbaren-Geschäfts hat Baywa nochmals die Jahresprognose erhöht.
Baywa re wird den Strom aus der Anlage bei Bad Liebenwerda an der Strombörse vermarkten. Das Unternehmen hat bei dem Projekt mit 30°-Solar aus Berlin zusammengearbeitet.
Im Frühjahr 2023 soll die Floating-Photovoltaik-Anlage ans Netz gehen. Die Installation übernehmen EVN und die Baywa re-Tochtergesellschaft ECO Wind.
Reportage: Mit der Übernahme seiner Tochtergesellschaft Groenleven im Jahr 2018 hat der deutsche Projektentwickler die Niederlande zu einem seiner Hauptmärkte für schwimmende Photovoltaik-Anlagen gemacht. Dort haben die beiden Unternehmen Anlagen mit knapp 200 Megawatt in Betrieb genommen, die sich auf 12 Parks verteilen und die innerhalb von drei Jahren gebaut wurden.
Mit dem Strom aus dem 40-Megawatt-Solarpark im Südwesten Frankreichs soll grüner Wasserstoff für lokale Abnehmer erzeugt werden. Baywa re arbeitet dabei mit dem französischen Unternehmen Lhyfe zusammen.
In der Eifel will der Projektierer 11 Solarparks mit 214 Megawatt Gesamtleistung errichten. Bis Ende 2023 sollen die Photovoltaik-Kraftwerke am Netz sein, die über eine gemeinsame Kabeltrasse ins Hochspannungsnetz einspeisen.
Ein Solarpark mit 7,5 Megawatt ist für die Anlage mit einem Batteriespeicher mit 3 Megawatt Leistung und 4 Megawattstunden Kapazität gekoppelt. Baywa re sicherte sich für das Projekt einen Zuschlag in der Innovationsausschreibung.
Der Energiekonzern will die Abnahmeverträge für den Strom aus seinen Photovoltaik-Anlagen in Deutschland und Spanien ausschreiben. Die Auktion ist für den Herbst geplant.
Das Münchener Unternehmen arbeitet dabei mit TankE, einem Dienstleister für Elektromobilität, zusammen. Als Referenzprojekt haben die Partner im Allgäu einen großen Photovoltaik-Carport mit fünf Wallboxen gebaut.