Ein stetiger Ausbau von Photovoltaik-Anlagen in der Freifläche und auf Dächern sorgt für einen ordentlichen Anteil von 20 Prozent an der Erzeugungsleistung. Der Ausbau der Windkraft ist in Bayern jedoch nahezu zum Erliegen gekommen.
Der bayerische Wirtschaftsminister warnt, die Abschöpfung könne zu einem Investitionsstopp führen und den dringend nötigen weiteren Ausbau der Photovoltaik ausbremsen. Die Bundesregierung müsse daher die geplante Regelung in jetziger Form stoppen.
Der Freistaat hat 35 Dachflächen in Oberbayern und 31 Dachflächen in Schwaben paketweise zur Photovoltaik-Nutzung ausgeschrieben. Für den Bau von Solaranlagen auf weiteren geeigneten Dächern sollen zudem 125 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden.
Der Freistaat hat rechtliche Gründe beseitigt, die bisher eine Kombination von Photovoltaik und Windkraft in vorrangig für Windparks ausgegwiesenen Gebieten verhindert haben. Der bayerische Wirtschaftsminister sieht für die Zukunft bei solchen Kombikraftwerken auch gute Chancen für grünen Wasserstoff.
In dem Werk in Hamlar können bis zu 300.000 Quadratmeter der solaraktiven Fassadenmodule künftig jährlich gefertigt werden. Bis zu 70 Arbeitsplätze entstehen dadurch am Stammsitz der Grenzebach Gruppe.
Die beiden Bundesländer haben eine gemeinsame Wasserstoffallianz gegründet, um sich stärker zu vernetzen und bei der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie zu Vorreitern auf nationaler und internationaler Ebene zu werden. Sowohl Bayern als auch Baden-Württemberg stellen für den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft in den nächsten Jahren 500 Millionen Euro Fördermittel bereit.
Die Wälder brennen auch in Europa wie nie zuvor, eine nie dagewesene monatelange Dürre bringt katastrophale Missernten, eine Hitzewelle jagt die andere, und diese kosten immer mehr Hitzetote. Nun sind schon im August der Rhein und andere Flüsse bald auf Rekordniedrigwasserstand, was es bislang in ähnlicher Form nur manchmal im Herbst gab. Doch die Schifffahrt […]
Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist dies eine Steigerung um 84 Prozent. 40 Prozent der neu installierten Photovoltaik-Leistung befindet sich auf Dächern im Freistaat, 60 Prozent entfällt auf Freiflächenanlagen.
Verschiedene Akteure haben ein Memorandum of Understanding unterzeichnet und sich verpflichtet, Genehmigungs- und Bearbeitungsprozesse deutlich zu vereinfachen und damit die Energiewende zu beschleunigen. Aktuell sind gerade beim Netzanschluss von Erneuerbaren-Anlagen lange Wartezeiten zu beobachten.
Insgesamt 1300 Dächer von staatlichen Gebäuden sind zudem als geeignet identifiziert werden und sollen ab diesem Jahr mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet werden, wie aus dem Kabinettsbeschluss hervorgeht. Auch im Denkmalbereich will Bayern mehr Photovoltaik-Dachanlagen ermöglichen, sofern sie das Erscheinungsbild nicht trüben.