Der schwedisch-schweizerische multinationale Konzern hat den Kauf des Gamesa-Geschäftsbereichs Leistungselektronik und Speicher vereinbart, der Windkraftanlagen mit doppelt gespeistem Induktionsgenerator, industrielle Batteriespeichersysteme und Photovoltaik-Wechselrichter herstellt.
Die deutsche Erneuerbare-Energien-Branche läuft auf Hochtouren und speist in einem noch nie dagewesenen Ausmaß Strom aus Erneuerbaren-Energien-Anlagen in das Stromnetz ein. Mit einer insgesamt installierten Leistung von 90 Gigawatt zur Mitte des Jahres 2024, mit einem Zubau von allein 7,5 Gigawatt im ersten Halbjahr 2024, wird der deutsche Photovoltaik-Markt im Laufe des nächsten Jahres die […]
Das 250 Megawatt-System soll auf fünf Standorte in Süddeutschland aufgeteilt werden. Neben der netzdienlichen Nutzung zur Senkung der Kosten für das Engpassmanagement wird das System potenziell auch marktbasierte Erlöse erzielen können. Gebote müssen bis zum 3. April 2025 eingereicht werden.
Das Unternehmen wird die Sparte für große Speichersysteme sowie die Produktion schließen und 500 Arbeitsplätze abbauen. Das Geschäft mit Batteriespeichern für private und gewerbliche Photovoltaik-Anlagen sei hiervon aber nicht betroffen.
Die beiden Partner wollen die Projekte auf rekultivierten Bergbauflächen in Indiana und Illinois umsetzen. RWE erwirbt hierbei eine Mehrheitsbeteiligung an dem Projektentwickler R3 Renewables.
Auf der von Conexio PSE und der DGS in Berlin veranstalteten „Sicherheitstagung“ zu Qualität von Photovoltaik-Anlagen und Batteriespeichern diskutierten unter anderem Bernd Engel von der TU Braunschweig und Alexander Folz, Regierungsdirektor im Bundeswirtschaftsministerium, über den Weg zu einem sicheren erneuerbaren Energiesystem.
Auf Basis einer detaillierten Modellierung werden kosteneffiziente Pfade zur klimaneutralen Energieversorgung auf Bundesländer-Ebene dargestellt. Direkte Elektrifizierung ist ein Schlüsselelement, also unter anderem Wärmepumpen und batterie-elektrische Autos. Hierfür sind bis zu 308 Gigawatt Windkraft und 471 Gigawatt Photovoltaik nötig. Atomkraft spielt schon aus Kostengründen keine Rolle.
Das Projekt unter Federführung des Schweizer Batteriespeicher-Spezialisten MW Storage gehört zum „WUNsiedler Weg Energie“ – einem regionalen Verbund für Ausbau und Integration von Photovoltaik, Windkraft sowie weiteren erneuerbaren Energien.
Das spanische Unternehmen arbeitet in Deutschland aktuell an Photovoltaik-Vorhaben mit insgesamt 1,2 Gigawatt Leistung sowie an 15 Speicherprojekten. Sein weltweites Portfolio gibt Grenergy mit 15,9 Gigawatt Photovoltaik und 21,7 Gigawattstunden Batteriespeicher an.
Das mit dem Batteriespeicher-Vermarkter Entrix gegründete Joint Venture Flexa soll die Basis schaffen, um Tausende von Photovoltaik-Heimspeichern wie eine Großbatterie zu vermarkten – auch mit sehr kurzfristigen Transaktionen. Den teilnehmenden Haushalten wirken dadurch Enpal zufolge besonders große Vorteile.