Der Berliner Think-Tank zeigt in einer 80-seitigen Studie auf, wie mit fünf Maßnahmen die bestehenden Stromnetze optimal genutzt und künftig mehr erneuerbare Energien integriert werden könnten. Die Vorschläge von Agora Energiewende wären hilfreich, um die derzeit viel diskutierten Redispatchkosten zu begrenzen. Perspektivisch könnte die Digitalisierung der Leitungen den Netzausbau nahezu überflüssig machen.
Wenn man sich die Zahlen des Informationsportals Smard glaubt, produzierten die Erneuerbaren-Energien-Anlagen am Neujahrsmorgen genügend Strom, um den Bedarf in Deutschland zu decken. Auf dem Agorameter werden die 100 Prozent dagegen nicht ganz erreicht.
Nach Ansicht des Berliner Think-Tanks wird Deutschland bis 2020 seine Treibhausgasemissionen um höchstens 30 Prozent senken. Ziel sind eigentlich 40 Prozent. Agora Energiewende hat zudem einen Rekordzuwachs bei den erneuerbaren Energien und einen neuen Höchststand der Stromverkäufe ins Ausland für 2017 ermittelt.
Jamaika ist möglich – sogar ökologisch. Die wahrscheinlich nächste Bundesregierung hat zwei Großprojekte, die ihr innerlich und äußerlich Zusammenhalt und Prestige einbringen können: Der rasche Kohleausstieg und die Elektromobilität.
Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) erwartet für das Jahr 2018 ein leichtes Absinken der EEG-Umlage auf 6,71 Cent pro Kilowattstunde. Am 15. Oktober werden die Übertragungsnetzbetreiber die Höhe für das kommende Jahr offiziell bekanntgeben.
Mitte Oktober werden die Übertragungsnetzbetreiber die Höhe offiziell bekanntgeben. Der Berliner Think-Tank rechnet mit einer EEG-Umlage für 2018 zwischen 6,6 und 6,9 Cent pro Kilowattstunde.
Bis zum Jahr 2020 sollen die klimaschädlichen Treibhausgasemissionen in Deutschland um 40 Prozent unter dem Niveau von 1990 liegen. Einer Analyse von Agora Energiewende zufolge gibt es jedoch eine Handlungslücke von 120 Millionen Tonnen CO2.
Agora Energiewende fordert ein „Sofortprogramm Klimaschutz“, damit die Bundesregierung ihre Einsparziele bis 2020 noch erreicht. Im ersten Halbjahr stiegen die CO2-Emissonen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,2 Prozent.
Der Berliner Think-Tank hat in einer Studie die Trends, Ziele, Strategien und eine 10-Punkte-Agenda formuliert, die die Energiewende in Deutschland bis 2030 beschäftigen sollten. Nach Ansicht von Agora Energiewende sind die nächsten Jahre entscheidend, wenn die Klimaschutzziele und die Dekarbonisierung bis 2050 erreicht werden sollen.
Nach einem Medienbericht geht Agora Energiewende davon aus, dass die EEG-Umlage ab 2020 nicht mehr steigen wird. Im Jahr 2035 könnte sie dann bei 2,66 Cent pro Kilowattstunde liegen – etwa 3,3 Cent pro Kilowattstunde niedriger als bislang angenommen.