In fünf Jahren wird die global installierte Photovoltaik-Leistung mehr als doppelt so hoch sein wie die Kapazität der Kernkraftwerke. Ende des Jahres dürften beide Erzeugungsarten auf rund 390 Gigawatt Gesamtleistung kommen. Ihr Anteil an der globalen Stromerzeugung unterscheidet sich dennoch beträchtlich.
Nachdem China bereits im Juli die neu installierte Photovoltaik-Leistung aus dem Vorjahr getoppt hat, erwarten die Analysten nun eine globale Steigerung des Zubaus um 14 Prozent für 2017. Infolge der großen Nachfrage in China geht IHS Markit zudem von wieder steigenden Modulpreisen aus.
Interview: Digitale Prozesse werden die Integration von erneuerbaren Energien unterstützen und eröffnen für die Energiewirtschaft Möglichkeiten für neue Geschäftsmodelle. Noch steht die Entwicklung allerdings eher am Anfang, wie Peter Bretschneider von der TU Ilmenau erklärt.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller hat im zweiten Quartal deutlich mehr Solarmodule und Zellen abgesetzt. JA Solar profitierte dabei vor allem von der starken Photovoltaik-Nachfrage auf seinem Heimatmarkt.
Der erste Prototyp mit einem Solarstrom erzeugenden Panorama-Glasdach soll noch in diesem Jahr entwickelt werden. Die für die Dachfläche verwendeten Dünnschichtsolarzellen kommen von der Hanergy-Tochter Alta Devices aus den USA.
Das Finanzministerium ist damit einer Empfehlung der Anti-Dumping-Generaldirektion gefolgt. Die Analysten von Mercom sehen es als gutes Zeichen für die Photovoltaik-Hersteller an, deren Vereinigung ein Anti-Dumping-Verfahren gegen die Konkurrenz aus China, Taiwan und Malaysia beantragt hat.
In den vergangenen Monaten hat der Photovoltaik-Hersteller die Produktion umfangreich modernisiert. Dies und die hohe Nachfrage ermöglicht es Solarwatt nun, seine Glas-Glas-Module günstiger anzubieten.
Der 2016 gestartete Modulhersteller verzeichnete im ersten Halbjahr 2017 einen positiven Geschäftsverlauf und bewegte sich in die Gewinnzone. Bislang ist ein Siebtel der Produktionskapazität ausgelastet. Bis Jahresende will das Photovoltaik-Unternehmen die Produktion weiter erhöhen und sein Vertriebsnetz in verschiedenen europäischen Ländern ausbauen.
Die Mitglieder der Graduiertenschule in Berlin und Potsdam setzten dabei eine neuartige Zusammensetzung der Kationenmischung. Stabil hohe Wirkungsgrade sind eine Grundvoraussetzung für die industrielle Fertigung der Perowskite-Solarzellen.
Grund für die kurzfristige Erhöhung ist ein Engpass bei der Belieferung sowie die hohe Nachfrage nach Modulen in den USA und Europa. Die Lage soll sich Trendforce zufolge Mitte September wieder entspannen. Derzeit leiden besonders die taiwanesischen Zellhersteller unter dem Preissprung, während Silizium- und Waferhersteller profitieren.