Auf eine Anfrage der Grünen im Bundestag bleibt die Bundesregierung so manche Antworten schuldig. Sie verweist auf die jüngst eingerichtete Kommission, die einen Fahrplan für den Kohleausstieg bis Ende des Jahres planen soll. Über Sinn und Unsinn der Kohlekraftwerke in der Netzreserve äußert sich die Regierung nicht. Allein für dieses Jahr kosten sie den Stromkunden 150 Millionen Euro – gebraucht wurden sie bisher kein einziges Mal.
Das Fraunhofer ISE und der süddeutsche Anlagenbauer Teamtechnik haben eine Klebetechnik insbesondere für die Verschaltung temperaturempfindlicher Heterojunction-Zellen entwickelt. Das Verfahren ist demnach nur unwesentlich langsamer als die konventionelle Verlötung, dazu sinkt in den Modulen die thermomechanische Belastung durch die geringere Steifigkeit der Klebeschicht. Teamtechnik meldet bereits die ersten Bestellungen der Modulhersteller.
Über die technologieoffene Ausschreibung sollen bis zu zwei Millionen Euro in Speichertechnologien investiert werden. Die Gebote können bis Ende Mai abgegeben werden.
Zum Tschernobyl-Jahrestag am 26.4. hat Energy Brainpool in einer Studie den Kostenvergleich zwischen den geplante AKW-Projekten in Osteuropa und einer alternativen Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien inklusive Elektrolyseuren zur Speicherung gezogen. Ein flexibel steuerbares Erneuerbaren-System würde im Idealfall 100 Euro pro Megawattstunde kosten, die AKW-Projekte kämen hingegen auf bis zu 126 Euro pro Megawattstunde.
Nicht nur in Deutschland, auch in anderen europäischen Ländern ist die Nachfrage nach Speichern für Photovoltaik-Anlagen deutlich angezogen. EuPD Research schätzt, dass 2017 etwa 50.000 Systeme neu installiert wurden. Die drei größten Anbieter lieferten gut die Hälfte der Photovoltaik-Heimspeicher.
Bei dem Test mit der Smart-Meter-Gateway von Landis+Gyr gelten strenge Sicherheitsbestimmungen. Die Zertifizierung solcher Gateways ist die Vorbedingung für den geplanten Rollout intelligenter Messgeräte. Bisher hat jedoch kein einziger Hersteller die Zertifizierung durch das zuständige BSI erhalten.
Der bayerische Anbieter von Photovoltaik-Speichersystemen will damit den Installateuren einen schnellen Zugang zu aktuellen Informationen und raschen technischen Support geben. Suncycle wird eine bundesweite Hotline für Fragen zu den Fenecon-Speichern einrichten. Zunächst wird die Zusammenarbeit in Deutschland erfolgen, soll aber auf die europäischen Nachbarländer ausgeweitet werden.
Zehn Gemeinden im Südburgenland sollen zur Musterregion für Photovoltaik und Elektromobilität werden. Beim jetzt vorgestellten Projekt „act4.energy“ soll durch eine intelligente Steuerung und Vernetzung mehr regionaler Solarstrom direkt vor Ort verbraucht werden.
Im Laufe des vergangenen Jahres nahmen die Investitionen der asiatischen Photovoltaik-Hersteller spürbar ab. Dennoch sind die deutschen Zulieferer noch gut durch die erteilten Aufträge ausgelastet, wie der Verband veröffentlichte. Der VDMA ist auch für die Entwicklung in den kommenden Jahren optimistisch.
Zum Auftakt der Hannover Messe hat der Verband eine Analyse zum Kraftwerkspark in Deutschland veröffentlicht. Der BDEW fordert in diesem Zuge bessere Bedingungen für Energiespeicher, Kraft-Wärme-Kopplung, Gaskraftwerke und Netzausbau, um das Klimaziel 2030 zu erreichen. Allerdings lässt er größere Photovoltaik-Projekte und Windparks an Land bei seiner Betrachtung komplett außer Acht.