Die Forscher entwickeln digitale Assistenzsysteme, mit denen Netzbetreiber das Zusammenspiel von Anlagen mit geringer mechanischer Trägheit bewerten können. Sie sollen ihnen helfen, Frequenz und Spannung im Netz auch künftig stabil zu halten.
Experten für Batterien, Automobile und Netzintegration trafen sich dieser Tage in Aachen. Auf der Konferenz „Vehicle-to-Grid“ machten die Tagungsbesucher und Referenten Hoffnung, dass der Durchbruch der langersehnten Rückeinspeisung vom Fahrzeug ins Netz kurz bevor steht. Letzte Hürde: Regulatorik.
Projektierer haben erneut an Ausschreibung im März 2023 teilgenommen, obwohl sie bereits einen Zuschlag für ihre Photovoltaik-Freiflächenanlagen erhalten haben. Die Gründe dafür dürften unter anderem in der Erhöhung des zulässigen Höchstgebotswerts sowie in der Ausweitung der möglichen Flächen entlang von Straßen und Schienen liegen sowie Zuschläge für Solarparks bis 100 Megawatt zu erhalten. Das Vorgehen dieser Projektierer führt zu einem geringeren Photovoltaik-Ausbau, da ihre 2022 bezuschlagten Kontingente verfallen.
Geringere Absatzmengen sind wichtigster Grund für die rückläufige Entwicklung, so der Konzern – auch bei Solarsilizium. So sank der Umsatz im Polysilizium-Geschäft in den ersten drei Monaten dieses Jahres um 16 Prozent.
Nach Berechnungen von BDEW und ZSW lieferte die Photovoltaik in den ersten drei Monaten des Jahres fast acht Milliarden Kilowattstunden Strom, zwei Milliarden weniger als im Vorjahreszeitraum. Das entspricht knapp sechs Prozent des Verbrauchs.
Im Forschungsprojekt „SEMTRASOL“ entwickeln die Karlsruher Forscher organische Solarzellen mit präzise einstellbaren Absorptionseigenschaften und hohen Wirkungsgraden. Sie könnten für Photovoltaik-Anwendungen auf Glasflächen von Gebäuden, Gewächshäusern und Fahrzeugen genutzt werden.
Die Solarmodule stammen von Solarwatt. Die Gesamtleistung der Überdachung liegt bei 287 Kilowatt und geht auf eine gemeinsame Initiative von Badenova, der Stadt Freiburg und dem Fraunhofer ISE zurück.
Die Leitlinien vom Mai 2022 sind nochmals angepasst worden. Der denkmalfachliche Belang wird nun stärker zurückgestellt, um noch mehr Photovoltaik- und Solarthermie-Anlagen zu ermöglichen, und das Verfahren wurde beschleunigt, wie das Landesministerium erklärt.
Bisher dürfen nur Solarmodule bis zwei Quadratmetern ohne bauaufsichtliche Zulassung für Photovoltaik-Anlagen auf deutschen Dächern verwendet werden. Das DIBt hat nun eine Vorlage für die Gremien der Bauministerkonferenz auf den Weg gebracht, wonach es künftig mehr sein dürfen.
Wie plant man Freiflächenanlagen und berücksichtigt oder verändert gleichzeitig Topografie, Straßen und Dimensionierung? Die oft sehr zeitaufwendige Planung und Optimierung einer Großanlage lässt sich dank Digitalisierung deutlich beschleunigen, sagen die Experten unseres Webinarpartners RatedPower und deren Kunden. In diesem Webinar sprechen wir über die Weiterentwicklung der Photovoltaik-Planungssoftware pvDesign und zeigen anhand von zwei Kundenprojekten des […]