Der Bundestag hat bei der Photovoltaik-Förderung den zu Beginn der Woche ausgehandelten Einigungsvorschlag des Vermittlungsausschusses angenommen. Der Bundesrat wird am Freitag entscheiden.
Eine schlüsselfertige Photovoltaik-Freiflächenanlage wird Siemens Energy nach Tschechien liefern. Der Solarpark soll in der Nähe von Brünn entstehen.
Das mit Photovoltaik betriebene Flugzeug ist nach seinem Tag-und-Nachtflug wieder gelandet. Die Crew feierte das erfolgreiche verlaufene Experiment auf dem Weg zur Weltumrundung mit dem Solarflugzeug.
Die Diskussion um die Solarförderung hat den Zubau bei Photovoltaik-Anlagen in Deutschland im ersten Quartal angeheizt. Mehr als 30.000 neue Anlagen sind in den ersten drei Monaten 2010 bei der Bundesnetzagentur gemeldet worden.
Das Photovoltaik-Unternehmen aus Bocholt war nach einer Übernahme durch einen Finanzinvestor 2009 in Schwierigkeiten geraten. Unstimmigkeiten mit den finanzierenden Banken mündeten schließlich im Insolvenzantrag.
In der Photovoltaik-Branche gibt es regelmäßig Spekulationen zu Übernahmen. Diesmal waren daran Bosch und Centrosolar beteiligt.
Die Photovoltaik-Vergütung soll nach dem Willen des Vermittlungsausschusses nun gestaffelt gesenkt werden. Die Reaktionen aus den Parteien dazu waren höchst unterschiedlich.
Die Kürzung der Photovoltaik-Einspeisevergütung soll nun in zwei Schritten erfolgen – rückwirkend zum 1. Juli sowie zum 1. Oktober. Bundestag und Bundesrat müssen dem Kompromiss noch zustimmen.
Rheinland-Pfalz Umweltministerin Margit Conrad (SPD) sieht bei der Photovoltaik-Vergütung das letzte Wort noch nicht gesprochen. Eine Einigung kann aber nur eine Paketlösung sein, wie sie in einem Interview sagt.
Zwei Solarunternehmen erhalten Kreditbürgschaften von insgesamt 1,85 Milliarden Dollar. Damit verbunden ist die Hoffnung auf tausende neue Arbeitsplätze.