Die neuen Richtlinien zur Solarförderung in Italien gelten seit Montag. Betreiber von Photovoltaik-Anlagen müssen sich auf deutlich geringere Einspeisetarife und geänderte Anforderungen einstellen.
Die Kosten der Energiewende sollen bei einem Treffen im Kanzleramt thematisiert werden. Im Vorfeld brachten sich Gegner des EEG wie FDP-Chef und Wirtschaftsminister Rösler in Stellung. Auch dem Umweltminister scheint der Ausbau der Erneuerbaren zu schnell zu gehen.
Der norwegische Photovoltaik-Hersteller sieht sich gut gerüstet für die Zukunft. Die Insolvenz der Wafertochter war dabei ein wichtiger Schritt, um die Finanzen neu zu ordnen.
Die Gläubiger des insolventen deutschen Photovoltaik-Herstellers haben nun anscheinend die Qual der Wahl. Nach dem südkoreanischen Mischkonzern will nun auch Isofoton bei Q-Cells einsteigen. (Aktualisiert.)
Der Hersteller wird sich künftig auf die Bereiche kristalline Photovoltaik und CIS-Dünnschicht konzentrieren. Zum Jahresende zieht er sich daher aus der Fertigung von Silizium-Dünnschichtmodulen zurück.
Die Gläubigerversammlung des insolventen Photovoltaik-Herstellers aus Bitterfeld-Wolfen muss der Veräußerung noch zustimmen. Hanwha will eine mittlere zweistellige Millionensumme für den Kauf von Q-Cells zahlen und die Verbindlichkeiten übernehmen.
Der Bundesumweltminister glaubt an die Energiewende. Allerdings will er den Zubau von Photovoltaik, Wind und Biomasse an den vorhandenen Stromleitungen ausrichten, deren Ausbau höchste Priorität haben soll.
Nach dem möglichen Angebot von Hanwha für den insolventen Photovoltaik-Hersteller Q-Cells SE setzt die Landesregierung nun wohl große Hoffnungen in Firmen aus Südkorea. Ministerpräsident und Wirtschaftsministerin des Landes wollen kommende Woche in Asien Gespräche führen.
Während die Nachfrage nach Photovoltaik-Anlagen in Deutschland und Italien im zweiten Halbjahr 2012 deutlich sinken wird, gehen Analysten von neuen Rekordwerten aus. IMS Research erwartet eine neu installierte Photovoltaik-Leistung von etwa 18 Gigawatt zwischen Juli und Dezember.
Im Streit um mögliches Dumping und unrechtmäßige Subventionen chinesischer Photovoltaik-Hersteller haben sich verschiedene Verbände nun für freien Wettbewerb und gegen Strafzölle ausgesprochen.