Die Steuereinnahmen aus dem Bereich Photovoltaik in Deutschland lagen 2008 bei drei Milliarden Euro. Sie liegen dem Bundesverband Solarwirtschaft zufolge damit deutlich über den Ausgaben für die gesetzlich garantierte Einspeisevergütung im gleichen Zeitraum.
Der Bund der Energieverbraucher fordert, am bewährten erfolgreichen System der Förderung erneuerbarer Energien festzuhalten. Das RWI fordert indes eine Deckelung des Photovoltaik-Marktes.
Im Photovoltaik-Markt ist weiter Bewegung: Nach dem Einstieg von Algatec Solar bei Sunline hat nun Systaic verkündet, die Solarwatt Cells zu kaufen. Der Preis dafür soll im mittleren einstelligen Millionenbereich liegen.
Der brandenburgische Hersteller von Photovoltaik-Modulen ist seit Anfang des Monats Mehrheitsgesellschafter bei Sunline-Solar aus Fürth. Wolfgang Wismeth wird auch in dem neuen Unternehmen als Vorstand tätig sein.
Das Hamburger Photovoltaik-Unternehmen hat einen Etappensieg auf dem Weg zu einer Einigung mit dem Siliziumhersteller MEMC erreicht. Die US-Firma soll laut Medienberichten ihre Klage vor einem New Yorker Bezirksgericht zurückgezogen haben.
Per Mausklick können die Bewohner der Hauptstadt künftig erfahren, ob sich die Installation einer Photovoltaik-Anlage auf ihrem Dach lohnt. Bis zum kommenden Frühjahr sollen alle Gebäude der Hauptstadt in dem Kataster erfasst sein.
Der Dünnschichtmodulhersteller aus den USA hat einen 20-Megawatt-Photovoltaik-Park an den kanadischen Energieversorger Enbridge verkauft. Bis Ende des Jahres soll die Anlage komplett am Netz sein.
Es regt sich zunehmend Widerstand gegen die Vorschläge aus der FDP, die gesetzliche Photovoltaik-Förderung massiv zu kürzen. Neben Wissenschaftlern sprach sich auch Baden-Württembergs Umweltministerin Tanja Gönner (CDU) gegen eine übermäßige Reduzierung der Solarstrom-Vergütung aus.
Der Photovoltaik-Konzern baut seine Fertigung zur Herstellung kristalliner Solarmodule in Übersee massiv aus. Konzernweit will Solarworld bis 2011 über Produktionskapazitäten von mehr als einem Gigawatt verfügen.
Der norwegische Photovoltiak-Konzern geht davon aus, dass der Markt für Solarwafer auch im kommenden Jahr schwach bleiben wird. REC ist daher bereit, die bereits geschlossenen Lieferverträge mit seinen Kunden nachzuverhandeln und Preisnachlässe zu gewähren.