REC verhandelt Lieferverträge nach

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Die Renewable Energy Corporation (REC) rechnet auch kommendes Jahr mit einem weiterhin schwachen Markt für Solarwafer. Dies werde den Silizium-, Wafer- und Modulhersteller zu weiteren Nachverhandlungen mit Kunden zwingen, um keine Marktanteile zu verlieren, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Bereits in diesem Jahr habe REC wegen der gefallenen Preise, die durch die Überkapazitäten und gesunkene Nachfrage am Markt entstanden seien, Lieferverträge für Solarwafer nachverhandelt. Die Preise für Solarmodule sind REC zufolge verglichen mit 2008 um 35 Prozent gesunken. Bei den Nachverhandliungen gehe es darum, „kommerziell akzeptable“ Lösungen für beide Seiten zu finden, hieß es weiter. Es sei im eigenen Interesse von REC, auf seine Kunden zuzugehen und Preisnachlässe anzubieten. Damit wolle der norwegische Hersteller verhindern, dass seine Kunden den Lieferanten wechselten. Da REC für 2010 einen weiterhin schwachen Markt erwarte, sei das Unternehmen zu weiteren Nachverhandlungen bereit, die das kommende Jahr betreffen, hieß es weiter.

Für REC bleibt nach eigenen Angaben das selbst gesteckte Ziel, in diesem Jahr 9000 Tonnen Silizium zu produzieren, eine Herausforderung. Allerdings laufe die Erweiterung des wichtigsten Siliziumwerks in den USA planmäßig. Zudem werde in Singapur derzeit eine neue Fabrik gebaut. Diese werde voraussichtlich wettbewerbsfähiger als existierende Werke von REC arbeiten, da die Produktionskosten vor Ort niedriger seien. Die Herstellung von Silizium werde voraussichtlich im ersten Halbjahr 2010 beginnen, hieß es bei REC.

Die REC-Aktie verlor nach der Ankündigung deutlich an Wert. Am Mittag lag sie an der Osloer Börse acht Prozent im Minus. Binnen Jahresfrist hat die Aktie von REC die Hälfte ihres Wertes eingebüßt. (Sandra Enkhardt)

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