Batteriespeicher im Gewerbe entwickeln sich rasant weiter und eröffnen neue Einnahmemöglichkeiten durch Energiehandel. Im aktuellen pv magazine Podcast sprechen Cornelia Lichner und Marian Willuhn darüber, warum der Arbitragehandel nicht mehr nur den Großspeichern vorbehalten ist und welche Modelle hinter dem Zähler funktionieren. Pilotprojekte zeigen, dass sich Speicher teils schon nach wenigen Jahren amortisieren. Außerdem geht es um atypische Netznutzung, virtuelle Kraftwerke und die Frage, welche regulatorischen Entwicklungen 2026 besonders wichtig werden.
Unabhängige Einschätzung von historischen und zukünftig erzielbaren Erlösen für Großbatteriespeicher
Das Start-up aus der Schweiz will das Tool- und Datenchaos bei Photovoltaik- und Multi-Gewerk-Projekten beenden. Die branchenspezifische Projektmanagement-Plattform integriert Planungstools, ERP-Systeme, in der Schweiz auch das Förderportal von Pronovo und Netzbetreiber. Das Unternehmen verspricht bis zu 60 Prozent Zeitersparnis in der Administration.
Der Bundesverband Solarwirtschaft warnt vor einem Kahlschlag von zehntausenden Arbeitsplätzen, wenn die Maßnahmen so umgesetzt werden. Der Entwurf sieht demnach vor, dass künftig keine Solarförderung mehr für private Kleinanlagen gezahlt werden soll.
Der Bundesverband Wärmepumpe und der Zentralverband Elektro- und Informationstechnischen Handwerke warnen vor Rechts- und Planungsunsicherheit. Die angekündigte Beibehaltung der Fördersysteme für Wärmepumpen und klimaneutrale Heizungssysteme begrüßen sie. Auch die SPD-Energieexpertin Nina Scheer übt ungewohnt deutlich Kritik.
Ein internes RWE-Papier zur Kraftwerksstrategie, das pv magazine vorliegt, formuliert klare Forderungen für die T-5-Auktionen. Verschärfte Zehn-Stunden-Kriterien, Local-Content-Vorgaben und eine höhere Preisobergrenze würden die Ausschreibungen deutlich zugunsten von Gaskraftwerken verschieben.
Eine Kartierung über fünf Jahre sowie Daten aus KI-gestützten Monitoringsystemen zeigen, dass sich die Zahl der Feldlerchenreviere im Photovoltaik-Kraftwerk in Lauterbach seit Projektbeginn verfünffacht haben. Zudem finden weitere gefährdete Vogelarten dort Nahrung.
Der Speicherboom trifft auf überlastete Verfahren und unklare Zielbilder. Ein Diskussionspapier von über 50 Unternehmen aus Netz- und Speicherbranche skizziert Reformen bei Netzanschluss, flexiblen Netzanschlussvereinbarungen, Netzentgelten und Co-Location.
Bis zu 110 Kilowattstunden nutzbare Kapazität hat der neue Batteriespeicher „SALT 110“ des Wiener Unternehmens. Anfang März sollen die ersten Anlagen bei Kunden in Deutschland und Österreich installiert werden.
Energiespeicher sind für das deutsche Energiesystem unverzichtbar. Sie erhöhen die Versorgungssicherheit, senken die Energiekosten und unterstützen einen effizienten Netzbetrieb. Doch die Investitionssicherheit ist gefährdet. Die AgNes-Netzentgeltreform und die Aufhebung der Befreiung von Netzentgelten für Speicher lässt Investoren zögern und Projekte ins Stocken geraten.