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Marian Willuhn erklärt anhand einer Wein- und Sektkellerei in Hessen das Geschäftsmodell beim Energy Trading, wenn ein Batteriespeicher im Hintergrund zur Verfügung steht. Er sichert Termingeschäfte ab, ohne tatsächlich physisch einzuspeisen. Dadurch wird die Verrechnung von Netzentgelten vermieden, die bei Speichern hinter dem Netzanschluss von Unternehmen die größte Hürde darstellen. Dass nicht nur einzelne Vorreiter aktiv werden, zeigt ein weiteres Beispiel aus Oberbayern: Ein Elektrofachbetrieb betreibt dort vier kompakte Speichersysteme mit insgesamt 368 Kilowattstunden, die ausschließlich am Strommarkt handeln. Sie werden dafür in einem virtuellen Kraftwerk von Tesvolt Energy gebündelt. Interessant ist, dass Tesvolt verschiedene Vermarkter parallel einsetzt, um die höchsten Erlöse zu generieren. Ein drittes Beispiel führt nach Hamburg: Die Hochbahn nutzt einen vier Megawatt starken Speicher, der sich durch atypische Netznutzung schon im Winter refinanziert. Im Sommer kann er nun zusätzlich an der Börse handeln. Ein saisonaler Wechsel der Marktlokation macht es möglich.
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Liebe Frau Lichner! Danke für den interessanten Artikel.
Mich würde interessieren, ob es auch für private kleine Batteriespeicher eine mögliche (wirtschaftliche) Netzeinspeisung gibt.
Wir könnten eine 2. Batterie (14kWh) in den Keller stellen und den gespeicherten Strom in Zeiten, in denen er gebraucht wird, einspeisen.
Im Sommer den überschüssigen Solarstrom abends einspeisen.
Im Winter nachts laden und tagsüber einspeisen.
Durch das Netzentgelt (ca. 20 bis 23 Cent) und die aktuelle Einspeisevergütung macht das m.E. gerade keinen Sinn.
Gibt es da eine Lösung?