Photovoltaik-Hersteller sehen sich einem steigenden Kostendruck ausgesetzt, da Silberpaste mittlerweile bis zu 30 Prozent der gesamten Produktionskosten für Solarzellen ausmacht. OPIS-Analyst Hanwei Wu erklärt, dass Modulhersteller derzeit nur begrenzt in der Lage sind, die Endpreise für Solarmodule anzuheben, was die Bemühungen zur Reduzierung des Silberverbrauchs bei allen gängigen Solarzellentechnologien beschleunigt.
Im Dezember 2025 sind die durchschnittlichen Preise am Stromterminmarkt der EEX gegenüber dem Vormonat November gesunken. Während die Preise für die nächsten vier Lieferjahre zurückgingen, verzeichneten spätere Handelsjahre im betrachteten zehnjährigen Zeitraum einen leichten Anstieg. Insgesamt hat sich das durchschnittliche Terminpreisniveau dadurch leicht reduziert, insbesondere für kurz- bis mittelfristige PPAs, die sich auf die liquideren […]
Die Aktualisierung zeigt, dass die Netzbetreiber rund 18,5 Milliarden Euro an Vergütung an EEG-Anlagenbetreiber gezahlt haben. Aus dem Bundeshaushalt kamen knapp 16,5 Milliarden Euro, um das Konto ausgeglichen zu halten.
Der Schweizer Verband liefert einen kompakten Überblick, welche neuen Regelungen und Verordnungen ab diesem Jahr für Photovoltaik-Anlagen greifen. Sie reichen vom neuen Winterstrombonus über die Rückliefervergütung bis hin zu neuen Flexibilitätsmechanismen.
Eine neue Perspektiv-Studie aus der Forschung skizziert die Zukunft der globalen Photovoltaik-Lieferkette. Sie zeigt auf, wie sich Modulpreise, Leistung und Lebensdauer in den nächsten 25 Jahren entwickeln könnten. Die Studie ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit führender Solarforschungsinstitute weltweit. Einer der Autoren der Studie, der Direktor des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE), erklärte gegenüber pv magazine, der Wirkungsgrad von Solarmodulen und -zellen könne bis zur Mitte des Jahrhunderts 35 Prozent übersteigen, während die Modulpreise voraussichtlich um die Hälfte sinken werden.
Die Zahl der Jobs rund um Photovoltaik, Windkraft und Co. sind 2024 nur noch um 2,3 Prozent auf 16,6 Millionen gestiegen. Mit 7,3 Millionen entfallen die meisten Arbeitsplätze weltweit auf die Photovoltaik und schätzungsweise 7,3 Millionen aller Jobs befinden sich in China, wie der neue Report von Irena und ILO zeigt.
China wird ab dem 1. April 2026 die Mehrwertsteuervergünstigungen für Photovoltaik-Produkte abschaffen und gleichzeitig die Vergünstigungen für Batterien vor einer vollständigen Abschaffung kürzen. Damit steigen die Exportkosten für Hersteller und Lieferungen werden möglicherweise auf Anfang 2026 vorgezogen.
Die Vorschläge zielen darauf ab, Bürokratie radikal abzubauen und die Kosten zu senken. Warum vor diesem Hintergrund ein Ersetzen der Ausschreibungen durch eine Festvergütung besonders sinnvoll ist, erklärt der Präsident der Energy Watch Group (EWG), Hans-Josef Fell, im Interview mit pv magazine.
Bis 2050 könnten Natrium-Ionen-Batterien bei schnellen Lernraten Speichergestehungskosten (LCOS) von 11 bis 14 Euro pro Megawattstunde bieten – günstiger als Lithium-Ionen-Batterien mit 16 bis 22 Euro pro Megawattstunde – und gleichzeitig ein höheres Energie-Leistungs-Verhältnis und eine hohe Zyklenfestigkeit aufweisen, wie eine neue Studie der Technische Universität Lappeenranta zeigt.
Die beiden Unternehmen haben sich zum Ziel gesetzt, möglichst vielen regionalen Handwerksbetrieben einen schnellen und vollständigen Zugang zu intelligenten Messsystemen zu ermöglichen. Sie sollen in die Lage versetzt werden, mit großen Marktakteuren mithalten zu können.