In Berlin startete die Produktion von mikromorphen Dünnschicht-Solarmodulen. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) gab das symbolische Startsignal im neuen Inventux-Werk.
Heute Abend werden in Berlin die Europäischen Solarpreise 2008 verliehen. Zu den Preisträgern gehören der Vatikanstaat, die Schweizer Société d’Energie Solarie SA (SES) sowie die internationale Regatta „Frisian Solar Challenge“.
Weltweit werden wegen der Finanzkrise weniger Solarfabriken als geplant gebaut, sagt Q-Cells-Chef Anton Milner. Dennoch könnte die Netzparität von Solarstrom schneller als ursprünglich angenommen erreicht werden.
In der Schweiz ist die staatliche Photovoltaik-Förderung schon vor seiner Einführung an ihre Kapazitätsgrenze gestoßen. Der Fachverband Swisssolar fordert eine Erhöhung der Mittel sowie perspektivisch eine ungedeckelte Förderung erneuerbarer Energien.
In Brandenburg hat Johanna Solar die Serienproduktion von CIGSSe-Solarmodulen aufgenommen. Das Werk hat eine Kapazität von 30 Megawatt pro Jahr.
DLR und NREL wollen künftig gemeinsam forschen. Vorrangiges Ziel ist es, die Langlebigkeit und Effizienz solarthermischer Kraftwerke zu verbessern.
Knapp 2400 Solarmodule auf dem Dach der päpstlichen Audienzhalle produzieren seit heute Strom. Die Photovoltaik-Anlage ist ein Geschenk deutscher Unternehmen an Papst Benedikt XVI.
Die Gemeinde Reichenberg in Bayern hat Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern des Ortskerns verboten. Heftige Kritik an der Verordnung äußerten der Grünen-Energieexperte Hans-Josef Fell sowie der Bund Naturschutz. Ein Kompromiss scheint in Sicht.
Signet Solar hat in seinem Werk in Mochau seit Juni mehr als 10.000 Dünnschicht-Solarmodule auf Siliziumbasis produziert.
Der Vorteil von Dünnschicht-Technologie soll sein, dass sie wesentlich geringere Materialkosten hat, wie Rutger Schlatmann vom Thin film PV Competence Center Berlin ausführt. Auch die Wirkungsgrade sollen weiter gesteigert werden, so dass die Kilowattstunden-Preise unter jenen für Silizium-Zellen liegen. Aber bis dahin sei es noch ein weiter Weg, sagt Schlatmann. Die Grundlagenforschung müsse dafür gestärkt […]