Das Photovoltaik-Unternehmen aus Wolfen-Bitterfeld blickt auf ein schwieriges Jahr 2009 zurück. Allerdings will Q-Cells an seinem Restrukturierungskurs festhalten. Dazu zählt auch, dass das Unternehmen seine Beteiligungen bei Sovello, Sunfilm und Solaria auf den Prüfstand stellt.
Die geplanten Kürzungen bei der Photovoltaik-Förderung sind weiter heftig umstritten. Beschäftigte aus der Solarbranche protestierten am Morgen vor der CDU-Zentrale. Innerhalb der Bundesregierung scheint eine endgültige Einigung noch nicht in Sicht.
In Thüringen haben die beiden Unternehmen eine Kooperationsvereinbarung für Photovoltaik-Projekte geschlossen.
Deutschland wird aus Sicht des Vorstands von First Solar auch weiterhin der wichtigste Photovoltaik-Markt weltweit bleiben. Die angekündigten Kürzungen könnten das Wachstum im zweiten Halbjahr aber deutlich abschwächen. 2009 verdiente der US-Dünnschichthersteller trotz Wirtschaftskrise glänzend.
Die Gewerkschaft positioniert sich in der Debatte über die geplanten Kürzungen der Photovoltaik-Vergütung auf Seiten der Solarbranche. Gemeinsam mit den Betriebsräten der Unternehmen fordert sie eine Rücknahme der geplanten Reduzierung und Investionssicherheit für die Branche.
Die beiden Unternehmen wollen gemeinsam Siliziumfabrik für die Photovoltaik-Industrie bauen. Dabei soll die Monosilantechnologie zum Einsatz kommen.
Der Anteil der regenerativer Energien an der Stromerzeugung ist weiter gestiegen. Stabile Rahmenbedingungen, wie sie das EEG bietet, müssen erhalten bleiben, heißt es mit Blick auf die geplanten Photovoltaik-Kürzungen.
Die geplanten Kürzungen der Photovoltaik-Einspeisetarife sorgen bei den Verbraucherschützern für Twist. Der Bund der Energieverbraucher lehnt die Forderung seines Dachverbands als „überzogen und nicht sachgerecht“ ab. Auch aus der Thüringer Verbraucherzentrale kommt massiver Widerstand.
Das Hamburger Photovoltaik-Unternehmen konnte nach langer Zeit wieder einmal positive Quartalszahlen vermelden. Die Solarfabrik in Frankfurt/Oder arbeitete erstmals profitabel.
Die Landesregierung in Erfurt hält nur Kürzungen von neun Prozent bei der Photovoltaik-Förderung für vertretbar. Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Fraunhofer-ISE. Die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Solarindustrie sei ansonsten gefährdet.