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Nachrichten

Strom auf Müll

Konversionsflächen: Während Freiflächenanlagen auf Ackerland gar nicht mehr gefördert werden sollen und die Dachanlagenvergütung um 16 Prozent sinkt, kommen Solarparkprojekte auf Konversionsflächen mit elf Prozent Kürzung in diesem Jahr voraussichtlich glimpflich davon. Allerdings sind die Anforderungen ungleich höher und die Angebote sehr verschieden.

Abschied von den Schwermetallen

EU-Umweltrichtlinien: Auf die Photovoltaikbranche kommen neue Umweltauflagen zu. Abgeordnete des Europäischen Parlaments diskutieren derzeit über Recyclingsysteme und Richtlinien für den Einsatz von krebserregenden Substanzen wie Blei und Cadmium in Elektro- und Elektronikgeräten.

Nach der Schlacht

Lobbyarbeit: Die Novelle des EEG ist beschlossen. Manches hätte noch schlimmer kommen können, aber engagierte Installateure haben ihre Kontakte genutzt, um politisch Einfluss zu nehmen. Das Parlament ist nicht so fern, wie mancher glaubt.

Letzter Ausweg WTO?

Industriehilfen: Um der staatlich subventionierten Solaroffensive aus Fernost in Europa auf internationaler Ebene zu begegnen, empfehlen deutsche Politiker den Gang vor die Welthandelsorganisation in Genf. Aber Kritiker warnen vor Nachteilen für den Export.

100 Prozent

Software: Mit dem Energiewenderechner lässt sich eine Zukunft ganz ohne fossile Energieträger und Atomstrom planen. Den Weg dahin muss sich jeder selbst ausrechnen. Dabei kann man spielerisch viel lernen.

Inspiration bis ins Detail

Energizing Architecture: Kunst? Werkstoff? Gestaltungsmittel? Ein aktuelles Buch zeigt Grenzen und Möglichkeiten der Photovoltaik in und an Gebäuden.

Die Green Card für Module

Sicherheitstests: Wer seine Module weltweit exportieren will, muss sie nach internationalen Sicherheitsnormen testen lassen. Doch die Welt hört vor Nordamerikas Toren auf. Hier gelten nationale Sicherheitsbestimmungen, die einen gesonderten Test beim US-amerikanischen Prüfinstitut Underwriters Laboratories nötig machen. Das sei wichtig, sagen die einen. Das soll die amerikanische Wirtschaft begünstigen, sagen die anderen. Jetzt gibt es ein Testzentrum bei Frankfurt.

Faule Äpfel liegen unten

Modulkauf: Wer Photovoltaikanlagen an Endkunden verkauft, muss sich auf schwierige Fragen gefasst machen. Zum Beispiel, welches Modul das beste ist. Es gibt wenige Anhaltspunkte dafür, und deshalb ist es wichtig, dass Module getestet werden. Doch die entscheidenden Prüfungen sind so aufwändig, dass niemand sie durchführt. Jürgen Arp, Gründer des PV Lab Germany, erklärt, wie man existierende Tests nutzen kann.

Unsichtbare Qualität

Modulbau: Üblicherweise geben die Modulhersteller eine 25-jährige Leistungsgarantie und untermauern sie mit Zertifikaten und Gütesiegeln. Doch Zertifikat und Gütesiegel sagen nur wenig über die Langzeitstabilität der Module. Das zeigen Tests unter verschärften Bedingungen, die drastische Haltbarkeitsunterschiede aufdecken. Ein wunder Punkt ist die Rückseitenfolie. Die Unterschiede sind von außen nicht sichtbar.

Beschlossene Sache

EEG-Novelle: Im Bundestag haben sich Union und FDP durchgesetzt. Die Abgeordneten nutzen ihre Mehrheit und verabschieden die Kürzung der Solarförderung. Experten halten das für den falschen Weg.