Tracker: In Nordhessen haben sich Investoren dafür entschieden, auf einem Parkplatz statt herkömmlicher Carports Nachführsysteme zu installieren. Unbestritten sind sie ein Blickfang. Ob sie sich rentieren, steht auf einem anderen Blatt. Die Diskussion um den ökonomischen Nutzen von Trackern hat erst begonnen.
Marktübersicht Dünnschicht: In der aktuellen Tabelle listen über 40 Hersteller die technischen Daten von mehr als 250 Modulen auf. Während die Produzenten in den letzten Jahren ihren Fokus auf Großprojekten hatten, haben inzwischen einige das kleine Dach als lukrativen Markt entdeckt.
Montagegestelle: Wenn das Gestell nicht hält, nutzen die besten Module und Wechselrichter nichts. Deshalb verlangen Versicherer und Betreiber immer öfter eine sogenannte nachprüfbare Statik, die in der Regel die Installateure nicht selber machen müssen, sondern die vom Gestellhersteller mitgeliefert wird. Eine Checkliste hilft, sie auf ihre Güte einzuschätzen.
Indachmodule: Durch die hohe Einspeisevergütung für integrierte Anlagen in Frankreich und Italien wird dieser Nischenmarkt zunehmend interessant. Immer mehr Hersteller warten mit neuen Indachsystemen auf. Weiterentwicklungen gibt es meist im Detail und oftmals bei den Rahmen.
Arbeitssicherheit: Die Installation einer Photovoltaikanlage ist nicht ungefährlich, denn Solarteure arbeiten oft in großer Höhe und auf unsicherem Untergrund. Das ist ein weitaus größeres Problem als der Umgang mit Elektrizität.
Anlagenplanung: Wer sich bei der Dimensionierung des Wechselrichters nach Faustregeln richtet, macht leicht etwas falsch. Dadurch geraten die Wechselrichter nämlich oft zu klein. Das zeigt eine Beispielrechnung für den Standort Nürnberg. Noch signifikanter ist der Effekt an Wolkentagen. Denn da knallt die Sonne manchmal besonders intensiv.
Geschichte der Photovoltaik: Nach Weltraumanwendungen und Signalanlagen erwies sich die Telekommunikation als weiterer wichtiger Einsatzbereich für die Photovoltaik. Das zeigt der neunte Teil unserer Serie aus John Perlins Buch „From Space to Earth“.
Solarpionier: Als Stanford Ovshinsky in den 1950er Jahren die Physik ungeordneter Substanzen untersuchte, erkannten nur sehr wenige das Potenzial seines Konzepts. Dann gründete er die Firma Energy Conversion Devices und bewies, dass seine Dünnschicht-Solarzellen wirtschaftlich erfolgreich waren. Heute entwickelt der 87-Jährige eine Ein-Gigawatt-Dünnschichtfabrik mit dem Ziel, Solarenergie billiger zu machen als Strom aus Kohle.
Solarglas: Die Tage von Floatglas sind gezählt. Der Aufwand zu seiner Herstellung verteuert die Module und frisst zu viel Energie. Preiswerte Walzgläser, speziell für Solarmodule entwickelt, versprechen erhebliche Einsparungen bei Energie, Material und Gewicht.
Industriedächer: Damit Module den geforderten mechanischen Lasten standhalten, haben sie dicke Frontgläser. Solon hat ein Modul mit dünnerem Glas vorgestellt, das leichter ist, sich deshalb für viele Industriedächer eignet und ein großes Flächenpotenzial erschließen kann. Es soll halten, weil die Entwickler Dach und Modul als System gedacht haben und die Installateure kleben, statt zu schrauben.