Es herrscht wieder einige Unsicherheit in der italienischen Photovoltaik-Industrie. Nach verschiedenen Medienberichten könnte es zu neuen Einschnitten bei der Solarförderung kommen. Die zuständigen Minister dementierten nun aber.
Auf einer 81 Hektar großen Konversionsfläche entsteht in Brandenburg derzeit einer der größten Photovoltaik-Parks mit kristallien Solarmodulen. Noch im Juli soll das 24,1-Megawatt-Projekt ans Netz.
Die Lage auf den weltweiten Photovoltaik-Märkten war auch im zweiten Quartal 2011 weiter sehr angespannt. Trotz steigender Nachfragen haben sich die Lager der Hersteller weiter gefüllt.
Der Energiekonzern hat von einem spanischen Projektentwickler den Auftrag für ein solarthermisches Kraftwerk mit 50 Megawatt Leistung erhalten.
Die Wirtschaftspolitiker der Union geben nicht auf. Sie plädieren weiterhin für eine Deckelung der Solarförderung. Die Regierungsfraktionen planen bereits wieder Korrekturen an der am Donnerstag beschlossenen Energiewende.
Die beiden Photovoltaik-Unternehmen haben wegen des rapiden Wandels auf dem Markt für Siliziumwafer ihren ursprünglich bis 2016 laufenden Vertrag aufgelöst. Außerdem will Suntech kein Geld mehr für die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten von CSG Solar zahlen.
Das US-Energieministerium hat dem Photovoltaik-Unternehmen Kreditgarantien in Höhe von 4,5 Milliarden Dollar für drei Projekte gewährt. Insgesamt sollen die Solarparks in Kalifornien eine Gesamtkapazität von 1,33 Gigawatt haben.
Nach einer teils hitzig geführten Debatte im Bundestag haben die Abgeordneten mit den Stimmen von Union, FDP, SPD und Grünen die acht Gesetze zum Atomausstieg sowie zum weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien angenommen. Die Anträge der Grünen zu Nachbesserungen der Solarförderung fanden im Umweltausschuss hingegen keine Mehrheit.
Innerhalb der Union gibt es weiterhin eine starke Lobby, die Solarförderung stärker zurückzufahren. Der CDU-Wirtschaftsrat hat noch am Mittwoch den „eilig beschlossenen Berliner Energiekonsens“ scharf attackiert.
Der Photovoltaik-Konzern will sich künftig auf seine Produktionsstandorte in Deutschland und den USA konzentrieren. Vor allem in Übersee erwartet Solarworld in diesem Jahr einen deutlich steigenden Absatz.