Liebe Leserin, lieber Leser! Wenn man sich die gegenwärtige Diskussion um die Solarförderung ansieht, gibt es einiges, das man nicht oft genug sagen kann. Photovoltaik ist nicht mehr die teuerste erneuerbare Energie. Die Kosten nähern sich schnell denen für Windkraft auf dem Land. Die EEG-Umlage, die die Stromverbraucher bezahlen müssen, steigt zur Zeit nicht mehr […]
Das Photovoltaik-Unternehmen hat für die Rückzahlung seiner Wandelschuldanleihen eine umfassende Gesamtlösung erzielt. Nun soll es einen radikalen Schulden- und Kapitalschnitt geben, der Q-Cells wieder zu Eigenkapital verhelfen soll.
Innerhalb seiner eigenen Partei findet der FDP-Chef nur wenig Anhänger für seine Linie bei der Solarförderung. Nach dem energiepolitischen Sprecher der Bundestagsfraktion lehnen nun auch die Kollegen aus Bayern den von Rösler favorisierten Deckel für die Photovoltaik ab.
Das Photovoltaik-Unternehmen hat seine Aktionäre für den 9. März nach Leipzig eingeladen. Der Vorstand von Q-Cells soll über den Stand der Restrukturierungsverhandlungen berichten.
Franz Alt wendet sich in einem offenen Brief an den liberalen Wirtschaftsminister und fordert die Rückkehr der FDP zur ökonomischen und ökologischen Vernunft. Bei Facebook startete zudem eine Aktion, die zeigen soll, dass die Sonne mehr Fans hat als Philipp Rösler.
Grünes Licht für das chinesische Photovoltaik-Unternehmen LDK Solar und den Stuttgarter Konzern Bosch. Sie können wie geplant Anteile von Sunways sowie die Wechselrichterfirma Voltwerk übernehmen. Genehmigt vom Kartellamt ist auch die Übernahme von Geschäftsteilen der insolventen Gecko Group durch Centrosolar.
Im Handelsstreit zwischen Photovoltaik-Herstellern aus den USA und China wird demnächst mit ersten Ergebnissen gerechnet. Die Vereinigung CASE legte nun eine Studie vor, die die massiven Auswirkungen möglicher Strafzölle auf chinesische Waren aufzeigt. CASM ging direkt zum Gegenangriff über. Die vorläufigen Untersuchungsergebnisse des Handelsministerium sollen bis Anfang März vorliegen.
Das norwegische Photovoltaik-Unternehmen hat einen weiteren Liefervertrag für Wafer aufgelöst. Damit kommen weitere Millionen in die Kasse.
Nach den Turbulenzen in Italien haben nun auch Investoren auf dem spanischen Photovoltaik-Markt einen schweren Schlag zu verkraften. Die Regierung in Madrid hat die Förderung erneuerbarer Energien vorübergehend ausgesetzt. Für Altanlagen gelte aber Bestandsschutz.
Die Liste der Unternehmen, die Teile des insolventen Kraftwerkbauers erwerben wollen, ist nach einem Medienbericht groß. Der Insolvenzverwalter hoffe, dass mit etwa einem Dutzend Interessenten auch ernsthafte Verhandlungen geführt werden können.