Liebe Leserin, lieber Leser! In der Diskussion um die Solarenergie geht es zurzeit nur noch um Nebensächlichkeiten. Die EEG-Umlage steigt durch den diesjährigen Photovoltaikzubau weniger als einen halben Cent, wenn andere Effekte herausgerechnet werden. Trotzdem wird in einigen Wochen diese Debatte vermutlich wieder an Fahrt aufnehmen, wenn die Netzagentur die EEG-Umlage für 2013 verkündet. Ich […]
Der südkoreanische Mischkonzern hat den Zuschlag der Gläubiger des insolventen Photovoltaik-Herstellers erhalten. Isofoton geht damit leer aus.
Nach einem Agenturbericht entscheiden nun 47 Vertreter darüber, ob Hanwha oder Isofoton den insolventen deutschen Photovoltaik-Hersteller kaufen darf. Wann die Entscheidung fallen wird, ist noch nicht absehbar.
Das Treffen im Kanzleramt hat wenig Greifbares gebracht. Einig waren sich Regierungs-, Industrie- und Gewerkschaftsvertreter nur, dass der Ausbau der Erneuerbaren gedrosselt werden sollte, das EEG reformiert und die Industrie entlastet werden muss. Vertreter von Photovoltaik- oder Windverbänden waren nicht eingeladen.
Die neuen Richtlinien zur Solarförderung in Italien gelten seit Montag. Betreiber von Photovoltaik-Anlagen müssen sich auf deutlich geringere Einspeisetarife und geänderte Anforderungen einstellen.
Die Kosten der Energiewende sollen bei einem Treffen im Kanzleramt thematisiert werden. Im Vorfeld brachten sich Gegner des EEG wie FDP-Chef und Wirtschaftsminister Rösler in Stellung. Auch dem Umweltminister scheint der Ausbau der Erneuerbaren zu schnell zu gehen.
Der norwegische Photovoltaik-Hersteller sieht sich gut gerüstet für die Zukunft. Die Insolvenz der Wafertochter war dabei ein wichtiger Schritt, um die Finanzen neu zu ordnen.
Die Gläubiger des insolventen deutschen Photovoltaik-Herstellers haben nun anscheinend die Qual der Wahl. Nach dem südkoreanischen Mischkonzern will nun auch Isofoton bei Q-Cells einsteigen. (Aktualisiert.)
Der Hersteller wird sich künftig auf die Bereiche kristalline Photovoltaik und CIS-Dünnschicht konzentrieren. Zum Jahresende zieht er sich daher aus der Fertigung von Silizium-Dünnschichtmodulen zurück.
Die Gläubigerversammlung des insolventen Photovoltaik-Herstellers aus Bitterfeld-Wolfen muss der Veräußerung noch zustimmen. Hanwha will eine mittlere zweistellige Millionensumme für den Kauf von Q-Cells zahlen und die Verbindlichkeiten übernehmen.