Das insolvente Solarunternehmen kommt nicht zur Ruhe. Nun ermittelte die Staatsanwaltschaft, weil sie illegalen Insiderhandel vermutet. Die beschuldigten Aktienhändler könnten weitgehend straffrei ausgehen.
Zusätzlich zur Antidumpingklage hat die von Solarworld geführte Initiative EU ProSun nun noch eine Antisubventionsklage in Brüssel eingereicht. Die chinesischen Exportsubventionen sind nach Einschätzung der Initiative für die massiven Überkapazitäten im Photovoltaik-Markt verantwortlich.
Auf der dreitägigen Messe werden in diesem Jahr weniger Besucher und Aussteller erwartet. Die photovoltaik wird auf der Veranstaltung ihre Initiative „200 Gigawatt Solarleistung in Deutschland“ offiziell vorstellen.
In Milda wird derzeit ein Solarpark installiert. Diebe stahlen nun Solarmodule im Gesamtwert von 50.000 Euro und Kupferkabel von der Baustelle.
Die Liberalen wollen die Einspeisevergütung für Wind, Photovoltaik und Biomasse durch ein Quotenmodell ersetzen. Dies stößt bei Grünen und Umweltverbänden auf wenig Gegenliebe. Diese sehen die FDP auf dem Weg in die energiewirtschaftliche Planwirtschaft.
Nach dem Werk in Spanien trennt sich der deutsche Photovoltaik-Hersteller auch von seiner Produktionsstätte in China. Knapp 250 Mitarbeiter sind von der Entscheidung betroffen.
Die Liberalen haben nun ihre Reformvorschläge für das EEG vorgelegt. Sie wollen weg von Einspeisetarifen für Photovoltaik, Wind und Biomasse hin zu einem Quotenmodell, dass bisher in keinem Land wirklich funktioniert hat. Außerdem stellt die FDP den Einspeisevorrang in Frage.
Das Wirtschaftsministerium hat mit Vertretern aus der Photovoltaik-Industrie und Wissenschaft ein Konzept erarbeitet, wie die Unternehmen die derzeitige Krise meistern könnten. Es wird dabei auch eine grundlegende Überarbeitung des EEG gefordert.
Vor rund drei Monaten reichte der Chemiekonzern eine Patentklage gegen gegen Heraeus Materials Technology, LLC und SolarWorld Industries America, Inc. in den USA ein. Hereaus hat nun eine Klageerwiderung mit Gegenansprüchen vorgebracht.
Ab kommendem Jahr sollen in der Alpenrepublik nur noch Photovoltaik-Anlagen bis 500 Kilowatt eine Einspeisevergütung erhalten. Neu im Gesetz ist ein Investitionszuschuss.