Im Labor »Pero-Si-SCALE« lassen sich innovative Zelldesigns auf industrielle Formate hochskalieren. Die Perowskit-Silizium-Tandemtechnologie gilt dabei aus Sicht der Freiburger Forscher als doppelter Hoffnungsträger: zum einen für noch effizientere Solarmodule, zum anderen für einen Wiedereinstieg europäischer Hersteller in die Photovoltaik-Produktion.
Der Zwei-Stunden-Batteriespeicher in Balzhausen gehört zu den größten in Schwaben. Mindestens fünf weitere Speicherprojekte will Green Flexibility in diesem Jahr noch realisieren.
Die aktuellen, sonnenreichen Tage legen die Schwächen unseres derzeitigen Systems offen. Wir haben Energie im Überfluss, aber wir können sie nicht nutzen. Ist das der Fehler der Energiewende oder eines veralteten Systems?
Die niederländische Behörde für Verbraucher und Märkte treibt Pläne zur Einführung eines Netzentgelts voran. Damit sollen große Stromerzeuger, darunter auch Photovoltaik-Kraftwerke, zu den Kosten des Stromnetzes beitragen. Die Einführung wird frühestens für Januar 2032 erwartet.
R Power hat seinen Vermarktungsvertrag mit Axpo um einen weiteren 300-Megawatt-Speicher erweitert. Die Vereinbarung tritt mit Beginn des kommerziellen Betriebs in Kraft und läuft bis Ende 2038.
In einer Series-A-Finanzierungsrunde sicherte sich das dänische Unternehmen 15 Millionen Euro. Das frische Kapital nutzt es für den Markteintritt in Deutschland, wo es gleichzeitig für gesicherte Erlöse von Erzeugern und stabile Strompreise für die Abnehmer sorgen will.
Die Projekte von Suncatcher werden insgesamt über eine Photovoltaik-Leistung von 34,5 Megawatt sowie eine Batterieleistung von 12 Megawatt und eine Speicherkapazität von 24 Megawattstunden verfügen. Der Vertrag zur Vermarktung läuft bis 2031.
Mit dem “AMAG Energy Flexpool” können bestehende Photovoltaik-Anlagen aus Gewerbe, Industrie oder von Mehrfamilienhäusern nun ohne neue Hardware und vollständig remote am Schweizer Regelenergiesystem partizipieren. Der Eigenverbrauch soll dabei uneingeschränkt möglich bleiben.
Flexible Netzanschlussvereinbarungen und dynamische Netzentgelte sollen beide netzdienliches Verhalten fördern, doch niemand stellt sicher, dass sie sich nicht gegenseitig konterkarieren und somit Investitionen in Deutschland ausbremsen, meint Thorsten Klöpper, Managing Director Deutschland von Voltwise Power.
Wenn Strompreise tief ins Negative fallen, wie zuletzt am Feiertagswochenende, wird Flexibilität zur Einnahmequelle. In anderen europäischen Märkten verdienen Haushalte mit Batteriespeichern und Elektroautos bereits aktiv mit. Im Interview erklärt Jan Hicl, CPO bei Delta Green, wie das Geschäftsmodell funktioniert.