Statkraft wird drei Photovoltaik-Grünstromspeicher von Suncatcher vermarkten

Suncatcher-Projekt in Seehausen, Co-Location-Grünstromspeicher, Photovoltaik-Anlage

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Statkraft und Suncatcher haben einen Vertrag zur Vermarktung von drei kombinierten Photovoltaik-Speicher-Kraftwerken in Deutschland unterzeichnet. Es handelt sich um die Photovoltaik-Projekte mit Grünstromspeicher „Klötze II“, „Salzwedel“ und „Seehausen“, die Suncatcher im zweiten Halbjahr in Betrieb nehmen will. Die Vermarktung der Anlagen mit insgesamt 34,5 Megawatt Photovoltaik-Leistung, 12 Megawatt Speicherleistung und 24 Megawattstunden Kapazität erfolgen dann durch Statkraft, wie die Unternehmen am Dienstag mitteilten. Beide Seiten streben nach eigenem Bekunden eine langfristige Partnerschaft an. Der Vermarktungsvertrag läuft bis 2031.

Die Batteriespeicher werden ausschließlich über die angeschlossenen Photovoltaik-Kraftwerke geladen. Im Zuge der Vermarktung ist vorgesehen, dass der Solarstrom über die Direktvermarktung abgenommen wird, während für die Batteriespeicher ein Profit-Share-Modell vereinbart worden sei.

„Green-Co-Location-Projekte entfalten ihren Wert erst, wenn Vermarktung, Steuerung und Flexibilität ineinandergreifen. Genau hier setzen wir an: Wir steuern die Green-Co-Location-Anlage gezielt gemäß Preissignalen und nutzen Flexibilität, um zusätzliche Erlöspotenziale aus kurzfristigen Marktchancen zu realisieren“, ergänzt Klaas Bauermann, bei Statkraft in Deutschland verantwortlich für den Bereich New Business.

Suncatcher hat nach einem erfahrenen Partner für die optimierte Vermarktung seiner Co-Location-Anlagen gesucht, der an den Kurzfristmärkten die aktuellen Chancen am Markt effektiv kommerzialisieren kann. „In dem Profit‑Share-Modell mit Statkraft verbinden wir eine effiziente Anlagenoptimierung mit einem transparenten Erlösmodell, mit dem die Ertragsqualität unserer Projekte deutlich gesteigert werden kann”, sagt Maximilian Lanig, Chief Investment Officer der Suncatcher Gruppe.

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