Der Hersteller von Photovoltaik-Wechselrichtern hat seine Mitarbeiter über den geplanten Personalabbau informiert. Bis Ende 2014 sollen am Standort Deutschland schrittweise 700 Vollzeitstellen abgebaut werden. Das bedeutet, dass 800 Mitarbeiter in den kommenden anderthalb Jahren das Unternehmen verlassen müssen. SMA reagiert damit auf den drastischen Umsatzrückgang.
Das Windkraft, Photovoltaik, Biomasse und Wasserkraft hierzulande immer wichtiger werden, steht außer Frage. Die neuesten Zahlen des Statischen Bundesamts zeigen, dass die erneuerbaren Energien im vergangenen Jahr den Abstand zur Kernenergie in Deutschland weiter ausgebaut haben. Bei der Veröffentlichung der Entwicklung der Strompreise seit 2007 zeigt, dass die Industrie weit weniger belastet wird als die privaten Stromkunden.
Interview: Alexander Kirsch, Vorstandsvorsitzender der Centrosolar Group, sprach auf der Intersolar mit pv magazine über seine Strategie, über den Handelsstreit und die Rolle der Modulproduktion für sein Unternehmen.
Das Amtsgericht Leipzig hat das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung des Photovoltaik-Herstellers aufgehoben. Im Zuge der Umstrukturierung hat Solarion sich von seinem bisherigen Hauptaktionär Ally Energy getrennt. Alle anderen Anteilseigner bleiben aber an Bord.
Seit Monaten tobt ein Kampf um den thüringischen Hersteller von Modulen und Automobil-Anwendungen. Nun kündigte die chinesische STGCON-Gruppe an, Asola Solarpower zu einem europäischen Entwicklungszentrum für Energiespeicher, Energiemanagementsysteme und Ladesysteme machen zu wollen. Doch der Geschäftsführer von Asola Solarpower hofft für die Automotive-Sparte im parallelen Insolvenzverfahren auf einen baldigen Vertragsabschluss mit einem deutschen Investor.
Die Desertec Stiftung will nach dem Austritt aus dem Industriekonsortium Dii weiter an der Umsetzung ihrer Idee arbeiten. Dafür wird sie auch weiterhin mit Partnern aus der Industrie zusammenarbeiten, wie der Direktor der Stiftung, Thiemo Gropp, im pv-magazine-Interview betonte.
Der Modulhersteller aus Hannover hat bislang keinen Investor finden können. Nun eröffnete das zuständige Amtsgericht das Insolvenzverfahren.
Interview: Energiebau will dieses Jahr das gleiche Volumen umsetzen wie 2012. Der Geschäftsführer des Photovoltaik-Unternehmens äußerte sich im pv magazine-Interview auf der Intersolar über den Handelsstreit, die Rolle des Distributors und dessen Strategie.
Großhändler wie Energiebau sitzen an der Schnittstelle zwischen Hersteller und Installateur. Daher spüren sie als erste, wie sich der Handelsstreit und die anderen Umbrüche im Solarmarkt auswirken. Geschäftsführer René Médawar erklärt die Strategie seines Photovoltaik-Unternehmens.
Das Hamburger Photovoltaik-Unternehmen soll nach einem Medienbericht seinen Banken einen Investor aus Asien präsentiert haben. Der Name blieb zunächst ungenannt. Conergy wollte sich dazu nicht äußern. Ähnliche Gerüchte gab es aber bereits vor mehr als einem Jahr.
Bei dem laufenden Handelsstreit der EU mit China wegen billiger Photovoltaik-Importe zeichnet sich ein Kompromiss ab. Große chinesische Hersteller könnten mit Mindestimportpreisen für Module von 0,50 Eurocent/Watt leben, erfuhr pv magazine aus Insiderkreisen der Industrie. Käme bis 5. August eine Einigung über die laufenden Anti-Dumpingzölle zustande, könnten Anti-Subventionszölle verhindert werden, die ansonsten zusätzlich von der EU erhoben werden sollen.