Ein weiteres Photovoltaik-Unternehmen hat nun einen Antrag auf Einleitung eines Schutzschirmverfahrens gestellt. Die Sanierung und Entschuldung während des operativen Betriebs ist damit gescheitert.
Nachdem die Bedingungen für Solarparks auf dem Heimatmarkt eher mau sind, richtet sich der Projektierer weiter international aus. In den USA will Belectric weitere Projekte mit 60 Megawatt Leistung bis Mitte kommenden Jahres realisieren.
Ein neue Studie zeigt, dass nur bei wenigen Produkten die Wettbewerbsfähigkeit vom Strompreis abhängt. Die Ausnahmeregelungen für energieintensive Industrien bei der EEG-Umlage müssten daher auf den Prüfstand.
Auf einer Gewerkschaftsveranstaltung hat sich die Bundeskanzlerin zur Energiepolitik geäußert. Merkel forderte eine bessere Abstimmung vom Ausbau der Erneuerbaren und der Netze sowie der Verfügbarkeit von grundlastfähigen Kraftwerken.
Der Hamburger Photovoltaik-Hersteller kann neue Aufträge im Ausland verbuchen. In Thailand wird Conergy ein weiteres Photovoltaik-Großprojekt mit 21 Megawatt bauen. In den USA realisiert das Unternehmen derweil ein weiteres Projekt, bei dem der Solarstrom direkt vor Ort verbraucht wird.
Jetzt haben die Angriffe auf das Erneuerbare-Energien-Gesetz wieder Hochkonjunktur. Der Grund: Ab 2014 steigen die Strompreise erneut um etwa einen Cent. Schuld daran sind natürlich wieder einmal die erneuerbaren Energien. Sie dienen seit mindestens zehn Jahren als Sündenbock für höhere Stromrechnungen. Die alte Energiewirtschaft und ihre politischen Helfershelfer haben bei dieser Kampagne ein raffiniertes Lügengeflecht […]
Agora Energiewende hat eine Studie vorgelegt, wonach sich die EEG-Umlage in den kommenden Jahren kaum verändern wird. Die Weitergabe des gesunkenen Börsenstrompreises an die Verbraucher könnte zudem den Anstieg kompensieren. Der weitere Ausbau der Photovoltaik wird keinen nennenswerten Einfluss mehr auf die EEG-Umlage haben, so ein Ergebnis der Wissenschaftler des Öko-Instituts.
Zu diesem neuen Farbenspiel wird es auf Bundesebene vorerst nicht kommen. Nach erneuten Sondierungsgesprächen erklärten die Grünen-Spitze nun, dass es keine Koalitionsverhandlungen mit CDU und CSU geben wird.
Die EU-Kommission will für die Hälfte des Geldes einspringen, mit dem die ehemaligen Angestellten des Photovoltaik-Herstellers wieder in den Arbeitsmarkt eingegliedert werden sollen. Insgesamt suchen wohl noch 875 der 1244 ehemaligen First-Solar-Mitarbeiter nach einem neuen Job.
Erst im Mai hat der belgische Konkurrent Ducatt die Glassparte des deutschen Photovoltaik-Unternehmens mit Sitz in Fürth übernommen. Nun platzten Gespräche über die künftige Finanzierung. Der Geschäftsbetrieb läuft trotz Insolvenz aber weiter.