Conergy mit neuen Projekten in Thailand und USA

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Conergy hat bereits die dritten Auftrag von der Siam Solar Energy 1 Co. Ltd. (SSE1) mit Sitz in Bangkok erhalten. Für die Tochter des dortigen Energiekonzerns Thai Solar Energy Company Limited werde ein Solarpark mit einer Gesamtleistung von 21 Megawatt gebaut. Seit Herbst 2012 habe Conergy damit Photovoltaik-Projekte mit mehr als 70 Megawatt Kapazität für SSE installiert, teilte das Hamburger Photovoltaik-Unternehmen nun mit. Insgesamt sei Conergy mit einem Auftragsvolumen von mehr als 100 Megawatt stark vertreten.

Die zwei neuen Solarparks mit jeweils 10,5 Megawatt Leistung sollen rund 130 Kilometer von der Hauptstadt Bangkok entfernt in den Provinzen Suphanburi und Kanchanaburi entstehen. Conergy werde als Generalunternehmer die Photovoltaik-Projekte realisieren. Mit dem Solarstrom aus den Photovoltaik-Kraftwerken, für die rund 84.000 Conergy-Solarmodule verbaut werden, sollen rund 14.000 Haushalte in Thailand versorgt werden. Conergys Asien-Chef Alexander Lenz erwartet weitere Aufträge aus Thailand in der Zukunft.

Erst am Mittwoch vermeldete Conergy, dass es in den USA ein weiteres Projekt zur Netzparität realisieren wird. Es werde eine 672 Kilowatt starke Photovoltaik-Installation, die aus drei Dachanlagen sowie einer Carport-Anlage besteht, für die Western University of Health Sciences (Universität für Gesundheitswissenschaften) in Pomona im US-Bundesstaat Kalifornien realisiert. Die Finanzierung des Projekts übernehme der Energieversorger Washington Gas Energy Systems, der auch Betreiber der Anlagen sein werde. Die Universität werde künftig 100 Prozent des Solarstroms aus den Photovoltaik-Anlagen selbst verbrauchen. Mit dem Energieversorger sei ein Abnahmevertrag über 20 Jahre geschlossen worden. Insgesamt würden jährlich rund 1100 Megawattstunden Solarstrom produziert, womit rund 18 Prozent des Energiebedarfs der drei Universitätsgebäude gedeckt werden könnten.

“In den USA ist Fremdfinanzierung ein wichtiger Faktor in der Entwicklung des Solarmarkts, da die Mehrheit der Kunden keine Möglichkeiten hat eine hohe Anfangsinvestition zu tätigen“, erklärte der Conergy-Chef in den USA, Anthony Fotopoulos. In vielen Regionen sei die Netzparität für Endverbraucher aber bereits erreicht und Solarstrom sogar günstiger als der Netzstrom. Conergy habe deshalb mit Partner dieses neue Geschäftsmodell erarbeitet. „Mit einer über Dritte finanzierten Solaranlage profitieren Endverbraucher doppelt: Sie beziehen ihre saubere Energie zu niedrigen und stabilen Preisen sowie ohne große Investitionen in die Anlage an sich“, sagte Fotopoulos weiter. (Sandra Enkhardt)

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