4,6 Millionen Euro für ehemalige Mitarbeiter von First Solar

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Die Europäische Kommission hat vorgeschlagen, 2,3 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für die Anpassung an die Globalisierung (EGF) für die ehemaligen Mitarbeiter der First Solar Manufacturing GmbH bereitzustellen. Mit dem Geld sollen die 875 Mitarbeiter unterstützt werden, die von dem Photovoltaik-Modulhersteller in Frankfurt/Oder entlassen wurden, nachdem dieser seine Produktion in Deutschland zum Jahresende 2012 einstellte, teilte die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland mit. Die deutschen Behörden hätten das Geld für die Wiedereingliederung der ehemaligen Mitarbeiter in den Arbeitsmarkt beantragt. Das Europäische Parlament und der EU-Ministerrat hätten dies nun gebilligt.

Insgesamt belaufe sich das Maßnahmenpaket auf 4,6 Millionen Euro. Der EU-Globalisierungsfonds werde die Hälfte der Mittel bereitstellen. 875 der ehemals 1244 Angestellten von First Solar sollten damit weitergebildet und auf neue Beschäftigungsmöglichkeiten vorbereitet werden, hieß es weiter. Erst kürzlich gab es wegen der schleppenden Vermittlung neuer Jobs Kritik an der Arbeit der Transfergesellschaft und an den ehemaligen First-Solar-Mitarbeitern selbst von Seiten der Arbeitsagentur. Allerdings sind nun eben durch die bewilligten EU-Mittel weitere Qualifizierungs- und Beratungsangebote möglich. (Sandra Enkhardt)

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