Das BMWI hat bolivianische Experten zu einer Reise durch Deutschland einggeladen, um Kontakte mit der deutschen Solarindustrie zu vermitteln. Bei der Schlussveranstaltung in Berlin zeigte sich, wo es Potenzial und Förderung gibt.
Der Wechselrichterhersteller Kaco hat eine Freiflächen-Photovoltaikanlage gebaut, mit der er zeigen will, wie sich die Selbstversorgung finanziert. Damit könnten sich auch Unternehmen entlasten, die über einen hohen Strompreis klagen.
Investitonen in Modulproduktion. Trina Solar, zweitgrößter Modulhersteller weltweit, investiert in ein Joint Venture mit Changzhou NESL Solartech und will die Kapazitäten der neuen gemeinsamen Firma auf 500 Megawatt erweitern.
Carsten Pfeiffer, Leiter Strategie und Politik beim Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE), erklärt im Interview, wieso die EEG-Umlage auf den eigenproduzierten und -verbrauchten Solarstrom kommen wird. Die eigentliche Entsolidarisierung wird seiner Meinung nach dadurch nicht beseitigt.
Der chinesische Modulhersteller plant die Übernahme der Modulwerks von Conergy in Frankfurt (Oder). Auch eine Einigung mit potentiellen Investoren für die Conergy-Tocher Mounting Systems steht laut Conergy kurz bevor.
Bisher konnten nur Hausbesitzer Ihren Solarstrom vom Dach direkt selbst verbrauchen. Mietern in Mehrfamilienhäusern blieb diese Option bislang weitgehend verwehrt. Der Ökostromanbieter Lichtblick will diese „Gerechtigkeitslücke“ nun schließen.
Das Forschungsprojekt HHK soll Lösungen finden, um Wechselrichter für Photovoltaikanlagen der Megawattklasse leistungsstärker und billiger zu machen. Auch die Medizintechnik soll von dem Projekt profitieren, zum Beispiel bei der Entwicklung von ultrakompakten Medizinumrichtern.
Im Auftrag der Firma Sonnedix startet das EPC-Unternehmen Juwi das nach eigenen Angaben größte Einzelprojekt der Firmengeschichte, einen Solarpark mit einer Leistung von 86 Megawatt in Südafrika. Juwi wird neben EPC-Dienstleistungen auch die Betriebsführung für das Photovoltaikprojekt übernehmen.
Das Wachstum der Erneuerbaren wird abgewürgt, die weiterhin hohe Förderung der Offshore-Windkraft ist absurd, die Investitionsmöglichkeiten von Bürgerenergiegesellschaften, Stadtwerken und Ökostromanbietern werden weiter beschnitten – Von der Seite der Erneuerbaren gibt es viel konkrete Kritik am Koalitionsvertrag.
Union und SPD meinen es ernst mit dem massiven Abwürgen des Ausbaus der Erneuerbaren Energien. Mit purer staatlicher Planwirtschaft werden sie das Bürgerengagement für die Erneuerbaren Energien zum Schutze der Kohlewirtschaft weitgehend zu Nichte machen. Der staatlich verordnete Ausbaudeckel von maximal 60% Ökostrom bis 2035 bedeutet im Klartext einen jahrzehntelangen staatlich verordneten Schutz der klimaschädlichen […]