Im Auftrag des Energieversorgers Eon Mitte soll der Wechselrichterhersteller SMA rund 13.000 Photovoltaikanlagen entsprechend der neuen 50,2-Hertz-Regelung umrüsten. Die Aktion soll noch in diesem Jahr beginnen.
16.000 Demonstranten protestierten am Samstag in Berlin gegen die geplante Energiepolitik von CDU und SPD. Aus ihrer Sicht ist der Koalitionsvertrag ein Angriff auf die Energiewende und behindert eine demokratische, ökologische und soziale Energieversorgung.
Ursprünglich wollte die SPD 70% bis 75% erneuerbaren Strom bis 2030 in den Koalitionsvertrag schreiben. Das wäre ein echter und machbarer Fortschritt gewesen. Aber jetzt steht dort „55% bis 60% bis 2035“. Damit wird das Tempo des bisherigen Ausbaus beim grünen Strom abgewürgt und ausgebremst. Eine Blamage für die beiden Chefunterhändler Angela Merkel und Sigmar […]
Das BMWI hat bolivianische Experten zu einer Reise durch Deutschland einggeladen, um Kontakte mit der deutschen Solarindustrie zu vermitteln. Bei der Schlussveranstaltung in Berlin zeigte sich, wo es Potenzial und Förderung gibt.
Der Wechselrichterhersteller Kaco hat eine Freiflächen-Photovoltaikanlage gebaut, mit der er zeigen will, wie sich die Selbstversorgung finanziert. Damit könnten sich auch Unternehmen entlasten, die über einen hohen Strompreis klagen.
Investitonen in Modulproduktion. Trina Solar, zweitgrößter Modulhersteller weltweit, investiert in ein Joint Venture mit Changzhou NESL Solartech und will die Kapazitäten der neuen gemeinsamen Firma auf 500 Megawatt erweitern.
Carsten Pfeiffer, Leiter Strategie und Politik beim Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE), erklärt im Interview, wieso die EEG-Umlage auf den eigenproduzierten und -verbrauchten Solarstrom kommen wird. Die eigentliche Entsolidarisierung wird seiner Meinung nach dadurch nicht beseitigt.
Der chinesische Modulhersteller plant die Übernahme der Modulwerks von Conergy in Frankfurt (Oder). Auch eine Einigung mit potentiellen Investoren für die Conergy-Tocher Mounting Systems steht laut Conergy kurz bevor.
Bisher konnten nur Hausbesitzer Ihren Solarstrom vom Dach direkt selbst verbrauchen. Mietern in Mehrfamilienhäusern blieb diese Option bislang weitgehend verwehrt. Der Ökostromanbieter Lichtblick will diese „Gerechtigkeitslücke“ nun schließen.
Das Forschungsprojekt HHK soll Lösungen finden, um Wechselrichter für Photovoltaikanlagen der Megawattklasse leistungsstärker und billiger zu machen. Auch die Medizintechnik soll von dem Projekt profitieren, zum Beispiel bei der Entwicklung von ultrakompakten Medizinumrichtern.