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Nachrichten

„Schwarzer Dienstag“ für die Photovoltaik

Verbände und Unternehmen der Solarindustrie haben den vom Bundeskabinett verabschiedeten EEG-Gesetzentwurf scharf kritisiert. Bundestag und Bundesrat müssen nun für deutliche Nachbesserungen sorgen.

Kabinett beschließt EEG-Gesetzentwurf

Der zuständige Minister bezeichnet sein Vorhaben als „Neustart der Energiewende“. Doch für Photovoltaik und die übrigen Erneuerbaren verheißen die geplanten Änderungen wenig Gutes. Obwohl das Bundeswirtschaftsministerium scheinbar erkannt hat, dass die derzeitige Höhe der Solarförderung für einen wirtschaftlichen Betrieb der Photovoltaik-Anlagen nicht mehr ausreicht, schreckt sie nicht vor weiteren Belastungen zurück. Gabriel einigte sich zudem noch mit der EU-Kommission über die künftigen Privilegien der Industrie bei der EEG-Umlage, die weiterhin durchaus großzügig sein werden.

Wie die Regierung die Abhängigkeit von Öl- und Gasimporten zementieren will

Die Energieversorgung in Deutschland hängt entscheidend von Energieimporten ab. Inzwischen führen wir Jahr für Jahr Erdgas, Erdöl, Kohle und Uran für über 100 Milliarden Euro ein. Die Krim-Krise zeigt uns deutlich, dass ein Fortführen dieser Energiepolitik enorme Risiken birgt. Eine starke Preiserhöhung für Öl oder Gas würde die deutsche Wirtschaft und die Verbraucher empfindlich treffen. […]

Neuer EEG-Entwurf: 50 Prozent EEG-Umlage auf Photovoltaik-Eigenverbrauch

Während es bei der Industrie weiter bei hohen Befreiungen bleibt, müssen Betreiber von Erneuerbaren-Energien-Anlagen immerhin noch mit einer Belastung von 50 Prozent der EEG-Umlage bei Eigenverbrauch rechnen. Bei der Industrie sollen es nach dem neuen EEG-Gesetzentwurf, der am Dienstag von Kabinett verabschiedet werden soll, nur 20 Prozent sein. Auch wenn der selbstverbrauchte Strom aus fossilen Kraftwerken stammt.

Kreise: EU senkt Einfuhrmengen für chinesische Photovoltaik-Hersteller

Brüssel reagiert damit auf niedrigere Erwartungen beim Zubau in Europa. Die im Undertaking geregelte Einfuhrmenge für Photovoltaik-Hersteller aus China soll nach pv magazine Informationen von sieben auf 5,8 Gigawatt in diesem Jahr fallen.

Stellungnahme gegen neue Atomkraftwerke in Großbritannien bei der EU abgegeben

Die Solarpraxis AG, Herausgeberin des pv magazine, hat wie Greenpeace Energy eine Stellungnahme bei der Europäischen Kommission gegen die geplanten Beihilfen für Atomkraftwerke in Großbritannien eingelegt. Herausgeber Karl-Heinz Remmers erklärt die Gründe für die Stellungnahme.

Shunfeng: Aktionäre genehmigen Suntech-Übernahme

Auf einer außerordentlichen Hauptversammlung ist nun der Erwerb der insolventen Wuxi Suntech durch die Shunfeng Photovoltaic International endgültig abgesegnet worden. Damit verfügt der chinesische Hersteller nun über deutlich größere Kapazitäten.

EU will offenbar Industrie Nachzahlungen erlassen

Im laufenden Beihilfeverfahren in Brüssel zeichnet sich ab, dass die deutschen Unternehmen wohl nicht rückwirkend die EEG-Umlage nachzahlen müssen. Andererseits könnte die EEG-Novelle angesichts der verschärften EU-Beihilferichtlinien nicht rechtens sein. Die EU will die Förderung von Photovoltaik, Windkraft und Biomasse komplett auf Ausschreibungen umstellen – und dies schneller als die Bundesregierung es plant.

Oettinger will Kohle statt Photovoltaik und Windkraft

Der EU-Energiekommissar will den „Schweinsgalopp“ beim Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland stoppen. Er plädiert für einen stärkere Nutzung der heimischen Braunkohle.

Solidarität, die wirklich hilft

Anfang April einigten sich die Ministerpräsidenten mit Kanzlerin und Vizekanzler auf Eckpunkte einer Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Die nördlichen Bundesländer erreichten zusammen mit Ministerpräsident Kretschmann Zugeständnisse zur weiteren Förderung der Windenergie, die deren Ausbau erleichtern. Für die Ernte von Solarenergie dagegen wurde wenig getan. Doch diese Technologie hat Außerordentliches in den letzten 15 Jahren erreicht: […]