Die Sanierung will der Photovoltaik-Maschinenbauer in einem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung fortsetzen. Der Geschäftsbetrieb soll zunächst weiterlaufen.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat der Photovoltaik-Konzern weiterhin rote Zahlen geschrieben. Nach dem Kapital- und Schuldenschnitt verfügt Solarworld nun aber immerhin wieder über Eigenkapital und hat die Finanzverbindlichkeiten wesentlich reduziert. Für die kommenden Jahre strebt der Konzern wieder Wachstum an und will künftig mit der Botschaft „real value“ werben.
Der Einbruch der Photovoltaik-Nachfrage in Europa hat deutliche Spuren bei dem Wechselrichter-Hersteller hinterlassen. Der Umsatz brach im vergangenen Jahr um mehr als ein Drittel ein. Das Ergebnis war erstmals in der SMA-Geschichte negativ. Auch im ersten Quartal 2014 blieben die Geschäfte schlecht. Die Analysten von IHS erwarten für alle europäischen Wechselrichter-Hersteller erneut ein schwieriges Jahr.
Das auf konzentrierende Photovoltaik (CPV) spezialisierte Unternehmen Soitec hat die ersten 22 Megawatt eines CPV-Kraftwerks in Südafrika in Betrieb genommen. In den kommenden Monaten soll auch die zweite Hälfte des Kraftwerks fertig gestellt werden.
Das Photovoltaik-Unternehmen bietet nun für die Fassadenintegration Solarmodule in den Farben terrakotta, grün und blau an. Antec Solar setzt dabei auf die eigene Dünnschichttechnologie.
Bei einer Käuferumfrage hat IHS herausgefunden, dass in den USA ein niedrigerer Preis für Solarmodule eine größere Bedeutung hat als in Deutschland oder Großbritannien. Die Zuverlässigkeit und Qualität der Photovoltaik-Produkte wird aber in allen drei Ländern als wichtiger angesehen.
Nach Informationen von pv magazine sollen zum 1. April die von der EU festgesetzten Mindestpreise für kristalline Solarmodule aus China von 0,56 auf 0,53 Euro pro Watt sinken. Damit könnten sich Photovoltaik-Projekte in Europa wieder mehr rechnen. Bei EU Prosun sieht man keine Grundlage für die Preissenkung und will dagegen vor den Europäischen Gerichtshof ziehen. Der EU-Handelskommissar wollte die Senkung nicht kommentieren. Es wurde auch bekannt, dass die Photovoltaik-Exporte chinesischer Produkte nach Europa nach dem Handelsstreit deutlich zurückgegangen sind.
Auf 140 Dächern sollen in Berlin Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 6.4 Megawatt installiert werden. Den Solarstrom will ORCO-GSG künftig zum Teil selbst verbrauchen und auch Berliner Gewerbetreibenden zu günstigen Konditionen Anbieter. Die Investitionsbank Berlin finanziert das neun Millionen Euro teure Projekt.
Der japanische Konzern stärkt damit seine Position im Bereich der Lithium-Ionen-Speicher. Für den Kauf der A123 Energy Solutions sollen rund 100 Millionen US-Dollar fließen. Ab Juni soll die Batteriesparte unter dem neuen Namen NEC Energy Solutions starten.
Der BDEW fordert auf der „Energy Storage“, dass die Abgaben und Umlagen auf Speicherstrom gestrichen werden müssten und erntet Beifall von etlichen Rednern. Ansonsten bekräftigten die BDEW-Hauptgeschäftsführerin Hildegard Müller und Vertreter des Wirtschaftsministeriums vor allem bekannte Positionen zur Energiewende und Speichereinsatz.