Der Verband hat eine Branchenlösung für verbesserte Investitionensbedingungen im Verteilnetzbereich erarbeitet. Der BDEW fordert unter anderem, unnötige Verzögerungen beim Ausbau auszuräumen.
Der schwedische Energiekonzern hält die Einführung von Kapazitätsmärkten in Deutschland derzeit für überflüssig. Bis mindestens 2020 gibt es nach Ansicht von Vattenfall genug Großkraftwerke und das Vorhalten von Kapazitäten muss daher nicht extra entlohnt werden.
In sieben Landeshauptstädten gingen am Samstag mehrere tausend Menschen auf die Straße. Sie verlangen von der Bundesregierung, den Ausbau von Photovoltaik, Windkraft und Biomasse nicht abzuwürgen sowie einen raschen Ausstieg aus der Atom- und Kohlekraft.
Für den 7. April hat Shunfeng Photovoltaics eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen, auf der die Übernahme von Wuxi Suntech endgültig bestätigt werden soll. Der chinesische Photovoltaik-Hersteller hat ein umfassendes Dokument dazu veröffentlicht. Es zeigt, dass bei Wuxi Suntech die Produktion von Solarzellen im vergangenen Jahr stillgelegt war und auch die Modulkapazitäten nur wenig genutzt worden sind.
Am Donnerstag wird der Wechselrichter-Hersteller aus Deutschland seine Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr vorlegen. Anlaysten gehen von einem EBIT-Verlust von 59 Millionen Euro aus. Im laufenden Jahr soll das Ergebnis wieder leicht positiv sein und sich im kommenden Jahr dank der Kooperation wieder deutlich anziehen.
Knapp ein Jahr nachdem das Amtsgericht für den Photovoltaik-Hersteller ein Insolvenzverfahren anordnete, musste der Vorstand nun einen eigenen Antrag stellen. Erst im August 2013 war das erste Insolvenzverfahren eingestellt worden, nachdem sich Sunways mit seinen Gläubigern geeinigt hatte. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter ist der Rechtsanwalt Thorsten Schleich benannt worden.
Interview: Die aktuellen Pläne der Bundesregierung für eine EEG-Reform gefährden die Energiewende in Bürgerhand. Dieses Argument ist immer wieder zu hören. Anatol Itten von der 100 Prozent erneuerbar Stiftung erklärt warum. Zudem zeigt er auf, warum eine dezentrale Energiewende und Bürgerbeteiligung gut zusammenpassen.
In ihrer Regierungserklärung hat die Bundeskanzlerin deutlich gemacht, dass sie sich bei der Europäischen Kommission für einen Bestand der Ausnahmeregelungen für die Industrie bei der EEG-Umlage einsetzen will. Die Bundesregierung sieht in der EEG-Umlage insgesamt keine Beihilfe. Nach einer repräsentativen Umfrage lehnen 83 Prozent der Deutschen die weitgehenden Industrieprivilegien ab.
Die Analysten des in den USA ansässigen Instituts gehen davon aus, dass innerhalb der kommenden fünf Jahre Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 300 Gigawatt weltweit neu installiert werden. Der Anteil von Solarstrom an der globalen Energieversorgung könnte damit auf 3 Prozent steigen.
Die Umweltorganisation Greenpeace fordert verbindliche und ehrgeizige Ziele beim Ausbau der erneuerbaren Energien in Europa. Die Versorgung über kleine Photovoltaik- und Windkraftanlagen würde Stromleitungen von 24.000 Kilometern überflüssig machen. Die Versorgungssicherheit wäre dann ebenfalls gewährleistet.