In der EEG-Novelle ist der langsame Abschied von Einspeisevergütungen für Photovoltaik, Windkraft und Biomasse in Deutschland vorgesehen. Die Bundesregierung reagiert nach eigenen Aussagen mit dem Übergang zu Ausschreibungen auf Vorschriften aus Brüssel. Das neue Modell soll bei Photovoltaik-Freiflächenanlagen getestet werden. Bis spätestens Mitte 2016 soll der erste Erfahrungsbericht vorliegen.
Im Bundesrat formiert sich Widerstand gegen die geplante EEG-Novelle der Bundesregierung. Die Ausschüsse der Länderkammer kritisieren unter anderem die Belastung des Eigenverbrauchs mit der EEG-Umlage, die Ausbaukorridore und die Förderung über Auktionsverfahren.
Strom aus neu errichteten großen Photovoltaik-Anlagen ist seit Mai billiger als Windenergie. In den kommenden Monaten wird die Schere noch weiter auseinandergehen.
Nach einer dreijährigen Durststrecke schreibt Sharp wieder schwarze Zahlen. Der japanische Elektronik-Konzern profitierte im Geschäftsjahr 2013/14 vor allem von den Segmenten LCD und Photovoltaik.
Die Energiekonzerne wollen ihre unrentablen Atomkraftwerke mit allen Risiken offenbar dem Staat aufhalsen. Umweltorganisationen laufen Sturm.
Insgesamt will die Regierung in Ankara den Zubau von 600 Megawatt an großen Photovoltaik-Anlagen fördern. Nun sind die ersten zwei Lizenzen vergeben worden. Die restlichen Projekte werden wohl noch im Laufe des Jahres folgen.
Seit gut einem Jahr gibt es nun die Förderung von Batteriespeichern bei kleinen Photovoltaik-Anlagen. Bislang sind insgesamt mehr als 4000 Systeme gefördert worden. Damit ist bislang nur ein kleiner Teil der Mittel vergeben.
Nach einem Agenturbericht hat das insolvente Photovoltaik-Unternehmen bereits vor rund einem Jahr die Produktion seiner Solarzellen gestoppt. Sunways erzielte nach Angaben des Insolvenzverwalters im vergangenen Jahr hauptsächlich Einnahmen aus dem Handel mit chinesischen Wechselrichtern und Solarmodulen.
Die Grünen haben nun auch ein Gutachten vorgelegt, wonach die geplante Belastung des Eigenverbrauchs gegen das Grundgesetz verstößt. Der Umweltausschuss des Bundesrats fordert eine deutliche Anhebung der Bagatellgrenze sowie eine geringere Belastung beim Eigenverbrauch von Erneuerbaren.
Neue Studien zeigen einmal mehr die Schäden, die durch Kohlekraft an Kosten und Risiken verursacht wird. Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft geht davon aus, dass die Rückstellungen für die Folgekosten des Braunkohletagebaus nicht zur Begleichung der Folgekosten ausreichen. Zudem werden sie meist auf die Steuerzahler abgewälzt. Zudem sorgen die auf Hochtouren laufenden Kohlekraftwerke für einen erhöhten Quecksilber-Ausstoß in Deutschland.