Das niederländische Unternehmen tritt damit in den deutschen Photovoltaik-Markt ein. Die beiden Montagegestell-Anbieter wollen nun gemeinsam ihre Marktposition weltweit ausbauen.
Im Zentralen Register für Einheiten- und Komponentenzertifikate müssen Wechselrichter und, bei größeren Installationen, auch weitere Bauteile von Stromerzeugungsanlagen verzeichnet sein. Dies soll die Prüfung durch die Netzbetreiber vereinfachen. Ab Februar dürfen Anlagen nur mit dem erforderlichen ZEREZ-Eintrag ans Netz gehen.
Die Jahresauswertung von Energy-Charts des Fraunhofer ISE zeigt, dass Photovoltaik-Anlagen im vergangenen Jahr etwa 72,2 Terawattstunden Solarstrom erzeugten, wovon 12,4 Terawattstunden in den Eigenverbrauch flossen. Der Anteil der Photovoltaik an der öffentlichen Nettostromerzeugung betrug 14 Prozent.
Noch im vergangenen Jahr gab die Enercity bekannt, einige Geschäftssparten von Hanwha Q Cells aufzukaufen. Dazu gehöre der Energiehandel, einige Photovoltaik-Anlagen sowie die Cloud-Lösungsplattform Lynqtech.
In Regionen mit viel erneuerbaren Energien sind oftmals die Netzentgelte entsprechend höher. Dabei wird der günstige Strom aus Photovoltaik- und Windkraftanlagen bundesweit verbraucht und nicht nur dort, wo er erzeugt wird. Über eine Umlage, die alle Anschlüsse gleichermaßen zahlen sollen, werden Kosten nun auf alle Schultern verteilt. Im Gegenzug können die regionalen Verteilnetzbetreiber ihre Netzentgelte verringern.
Das Ziel der Bundesregierung von 13 Gigawatt Photovoltaik-Zubau ist damit auch im vergangenen Jahr deutlich übertroffen worden. Die weitere Steigerung gegenüber 2023 geht vor allem auf größere Photovoltaik-Freiflächenanlagen zurück. Zudem sind deutlich mehr Stecker-Solar-Geräte im Marktstammdatenregister verzeichnet worden.
Das Berliner Zentrum Nachhaltige Transformation hat eine Übersicht der im Geschäftsjahr 2023 nach Umsatz und Installationszahlen größten Unternehmen erstellt – auf einer teilweise unvollständigen Datenbasis, wie die Autoren selbst feststellen. Enpal führt mit großem Abstand, gefolgt von Eon und EKD.
Für 40 Prozent der Wähler ist Klimaschutz ein wichtiges Kriterium, ergab eine Umfrage im Auftrag der Eon-Stiftung. Unter CDU/CSU-Anhängern ist die Präferenz mit 22 Prozent noch deutlich geringer als unter Befragten mit BSW- oder AfD-Präferenz.
Kommunen haben herausfordernde Klimaschutzverpflichtungen nicht zuletzt durch die EU-Gebäuderichtlinie und unterliegen wesentlich strengeren Vorschriften bei der Planung von Photovoltaik-Anlagen als private Investoren, was den Vergabeprozess kompliziert macht. Das Start-up Admi hilft mit einer Softwareplattform. Damit ließen sich unter anderem Ausschreibungen erstellen, die es Solarteuren ermöglichten, präzise Angebote schnell und unkompliziert einzureichen, so Geschäftsführer Leo Doctor.
Der Bundestag hat Änderungen des Energiewirtschaftsgesetzes mit Wirkung für den Gasmarkt beschlossen. Die für Photovoltaik und Windkraft relevante Gesetzesvorlage von SPD und Grünen ist in die Ausschüsse überwiesen worden.