Die Photovoltaik-Modulhersteller weltweit können sich freuen: Nach einer IHS-Analyse werden sie im kommenden Jahr den Rekord von 41,9 Milliarden US-Dollar erreichen. Eine steigende globale Nachfrage in einem relativ stabilen Preisumfeld macht dies möglich. Ab 2017 könnte sich dann der Preis- und Margendruck wieder erhöhen.
Bis 2020 erwarten die Analysten von PricewaterhouseCoopers ein Fallen der Preise für Heimspeicher in Deutschland bis zu 50 Prozent. Mit dem Markteintritt von Tesla in Deutschland könnte es noch schneller gehen. Dies macht Batteriespeichersysteme für Photovoltaik-Anlagenbetreiber zunehmend attraktiv.
In Kalifornien hat der deutsche Energiekonzern im Rahmen eines Pilotprojekts 29 Ladepunkte errichtet. Für die Integration der Ladesäulen in das Stromnetz ist ein lokales Smart Grid aufgebaut worden.
Derzeit arbeiten die beiden Unternehmen an der Umsetzung eines Projekts in Baden-Württemberg. Die Haushalte eines Mehrfamilienhauses sollen über verteilt installierte Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 650 Kilowatt mit Solarstrom versorgt werden.
Greenpeace belegt mit seiner Energy Revolution-Studie, dass eine Versorgung mit 100 Prozent Photovoltaik, Windkraft und Biomasse bis 2050 möglich sind. Es könnten mit der globalen Klimawende auch 20 Millionen neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Die jährlichen Investitionskosten lägen bei durchschnittlich einer Billion US-Dollar.
In einer energiewirtschaftlichen und juristischen Analyse hat die Umweltorganisation ebenfalls nachgewiesen, dass die EU-Kommission die geplante Braunkohlekraftwerksreserve nicht genehmigen dürfte. Selbst wenn Deutschland in den kommenden Jahren seine Atomkraftwerke abschaltet, gibt es dennoch keinen Engpass, der diese Reserve rechtfertigen würde.
Die Tochter des US-Photovoltaik-Herstellers, Skytron Energy, hat am Freitag zur offiziellen Eröffnung ihrer Leitwarte in Berlin geladen. pv magazine war vor Ort.
Der Energiekonzern arbeitet dabei mit dem Bremer Photovoltaik-Dienstleister Adler Solar zusammen. Neben dem kostenfreien Anlagencheck im Internet ist auch eine ausführliche Prüfung der Photovoltaik-Anlage vor Ort möglich.
Der Stuttgarter Konzern will nach einem Medienbericht Milliarden in den Aufbau einer Produktion für Hochleistungsbatterien investieren. Erst kürzlich übernahm Bosch einen US-Batteriespeicherhersteller.
Das Photovoltaik-Unternehmen musste seine EBIT-Prognose für das laufende Jahr nach unten korrigieren. Grund ist die kundenbedingte Absage eines großen Photovoltaik-Kraftwerks in Asien.