Das Darlehen finanziert das Amortisationskonto, das die Lücke zwischen den hohen Investitionskosten der Netzbetreiber und den anfänglich geringen Einnahmen aus den Netzentgelten schließt. Die ersten Leitungen sollen 2025 in Betrieb gehen.
Auf Basis einer detaillierten Modellierung werden kosteneffiziente Pfade zur klimaneutralen Energieversorgung auf Bundesländer-Ebene dargestellt. Direkte Elektrifizierung ist ein Schlüsselelement, also unter anderem Wärmepumpen und batterie-elektrische Autos. Hierfür sind bis zu 308 Gigawatt Windkraft und 471 Gigawatt Photovoltaik nötig. Atomkraft spielt schon aus Kostengründen keine Rolle.
Der Berliner Hersteller von Wasserstoff-Ganzjahresspeichern Home Power Solutions kündigt an, seine zweite Produktgeneration „Picea 2“ jetzt auch nach Österreich und in die Schweiz zu bringen. Anfang nächsten Jahres könnte die Auslieferung beginnen und Hausbesitzern helfen, ihre Photovoltaik-Überschüsse gänzlich einzuspeichern.
Die Behörde hat nur kleine Änderungen am Entwurf der Netzbetreiber vorgenommen. Das Kernnetz umfasst gut 9.000 Kilometer. Erste Leitungen könnten 2025 in Betrieb gehen.
Der dena zufolge ist ein Fördermechanismus nötig, um die ökonomischen Risiken beim Bau der benötigten Wasserstoff-Speicher zu reduzieren. Erlösbasierte Differenz-Verträge könnten hier ein sinnvolles Modell sein.
Die bei Landshut installierte Anlage arbeitet vor allem mit Strom aus einem nahegelegenen Solarpark. Der Fünf-Megawatt-Elektrolyseur wird netzdienlich betrieben, inklusive Regelenergievermarktung. Er soll zum Jahresende in den Regelbetrieb gehen.
Damit Wasserstoff als Grün zählt, müssen die Elektrolyseure einen Schwellenwert an erneuerbarer Energie zur Verfügung haben. Das reduziert die Betriebsstunden dieser Anlagen. Die Analysten von Novaro untersuchten anhand realer Marktdaten aus den letzten zwölf Monaten, wie häufig Elektrolyseure unter verschiedenen Schwellenwert-Regelungen zum Einsatz gekommen wären und wo das wirtschaftliche Optimum lag.
Die badische Kommune hat Infener mit der Konzeption beauftragt. Der erzeugte Wasserstoff soll der Dekarbonisierung regionaler Logistik- und Industriebetriebe dienen. Ob die Anlage tatsächlich gebaut wird, ist aber noch offen.
Über eine bilaterale Auktion sollen australische Produzenten und europäische Abnehmer von grünem Wasserstoff zusammengeführt werden.
Vor zwei Wochen geriet ein Wasserstoff-Trailer in Brand. Jetzt stehen umfassende Sicherheitschecks an der Transport-Infrastruktur an. Bis die abgeschlossen sind, kommt es zu Einschränkungen bei der Versorgung mit Wasserstoff. Das Resultat sind stehende Wasserstoffzüge und Wasserstofftankstellen, an denen nicht mehr getankt werden kann.