Dynamic, Amperecloud, Volytica Diagnostics und Enspired erproben an einem 15,8 Megawatt-Speicher einen integrierten Ansatz für Batteriespeicherprojekte. Überwachung, Batteriediagnose und Energiehandel sollen in einem koordinierten System zusammengeführt werden.
Interview: Die Bundesnetzagentur hat vor einiger Zeit FAQ zu Netzanschlüssen für Batterie-Großspeicher veröffentlicht. Demnach braucht es für große Batteriespeicher zwei Verfahren, um über Netzanschlüsse für Bezug und Einspeisung zu entscheiden. Was dies für den laufenden Prozess oder auch bereits getätigte Zusagen für den Netzanschluss großer Batteriespeicher bedeutet, ordnet Rechtsanwältin Britta Wißmann von der Kanzlei Watson Farley & Williams ein.
Die Branche blickt mit Sorge auf die kommende EEG-Novelle. Enerparc-COO Stefan Müller fordert Tempo von der Politik und warnt vor einem Stillstand bei Ausschreibungen, wenn sich Gesetzgebung und EU-Genehmigung verzögern. Im pv magazine-Interview erklärt er zugleich die Strategie des Unternehmens bei Stromlieferverträgen (PPAs) und beim Batteriespeicherbau.
Nach Abschluss des Genehmigungsverfahrens soll die Grundsteinlegung für den bisher wohl größten Batteriespeicher in Deutschland im zweiten Quartal nächsten Jahres erfolgen. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2027/Anfang 2028 vorgesehen.
Aktuell geht es um acht Batteriespeicherprojekte mit einer Leistung von jeweils 2,5 Megawatt und einer Kapazität von 5 Megawattstunden, wovon drei bereits eine Netzanschlusszusage besitzen. Sie sind für den Handel an den Strommärkten ausgelegt.
Das Industrial Flex-System auf Basis von BYD MC Cube-Batteriemodulen überträgt nach Angaben des Unternehmens die Standardisierung und Implementierung von Heim-Batteriespeichern auf gewerbliche Anwendungen.
Den Feldtausch der von Brandfällen betroffenen Speicherserien hat das Leipziger Unternehmen zu über 95 Prozent abgeschlossen. In den ersten Monaten als neuer CEO hat Herbert Schein die Weichen für die Zukunft gestellt. Konkret geht es dabei um fünf Maßnahmen, wie er im Gespräch mit pv magazine erklärt.
Mit der „Battery vision clusterbox“ lassen sich die einzelnen Speicherladungen koordinieren. Das neue Produkt komplettiert das Speicher-Portfolio von Solarwatt.
Der Rahmenvertrag sieht vor, dass Hansa Battery die Projekte bis zur Baureife bringt. Die Realisierung und den Betrieb übernimmt dann Green Flexibility, wobei es auch zur Sicherung der Netzreservierung finanziell beiträgt.
In Sachsen-Anhalt baut das Unternehmen nun einen Großspeicher mit 300 Megawatt Leistung und gut 700 Megawattstunden Kapazität. Eco Stor lobt die lösungsorientierte Zusammenarbeit mit Politik und Netzbetreiber für das Projekt.