Für die deutschen Standorte kündigte der Photovoltaik-Anlagenbauer die Aufnahme des Geschäftsbetriebes für diese Woche bereits an. Nun können auch die Entwicklung und Produktion von Lithium-Ionen-Batterien in Italien wieder aufgenommen werden, da die Regierung in Rom diese Unternehmen auf die Liste jener mit strategischer Relevanz setzte.
In mehreren Etappen will der Energieversorger einzelne Aggregate anfahren und die Anlage für Betrieb optimieren. Im Mai soll dann der Probebetrieb des Großspeichers mit 53 Megawattstunden Kapazität starten. Ab Juli plant LEAG den Dauerbetrieb.
Europäische Forschungsinstitute und Universitäten haben Eigenschaften definiert, wie die Batterien der Zukunft beschaffen sein müssen und wie deren Entwicklung beschleunigt werden kann. Erste Vorhaben aus der Roadmap sind bereits von der EU bewilligt worden.
Mit der neuen Software, die unter dem Namen „sonnenVPP“ angeboten wird, soll die Vernetzung der Photovoltaik-Heimspeicher zu einem virtuellen Kraftwerk noch effizienter sein. Nach Angaben von Sonnen lässt sich das virtuellen Kraftwerks, mit dem Primärregelenergie angeboten wird, damit bis zu 90 Prozent kosteneffizienter betreiben.
Während sich die chinesischen Photovoltaik-Hersteller auf den Weg zur Vollauslastung ihrer Kapazitäten befinden, wird immer deutlicher, wie sehr sich die Eindämmungsmaßnahmen für die Corona-Pandemie weltweit auf die Nachfrage auswirken werden. Die Analysten von Woodmac erwarten vor allem einen Rückgang nach privaten Dachanlagen und eine Verschiebung der Investitionen in gewerbliche Photovoltaik-Anwendungen, weswegen sie nun nur noch von einem Zubau von 106 Gigawatt in diesem Jahr ausgehen.
Die bayerische Landeshauptstadt bevorzugt Lithium-Eisenphosphat-haltige Batteriespeicher nicht mehr gegenüber den Batteriespeichern, deren Zellen Nickel, Mangan und Kobalt enthalten. Grund ist eine fachliche Korrektur des Öko-Institut nach der massiven Kritik an dieser Unterscheidung. Diese dürfte die Diskussion über Batteriespeicher-Technologien überregional beeinflussen.
Der Freistaat kann derzeit keine Anträge mehr bearbeiten, weil es sich auf die Bewilligung der Soforthilfen für gefährdete Unternehmen konzentriert. Die Anträge auf den Zuschuss für neue Photovoltaik-Speicher bleiben jedoch gültig.
Die Wasserstoff-Anlage soll in der erweiterten Ausbaustufe über eine Elektrolysekapazität von 2 Megawatt, ein eigenes Wasserstoff-Speichersystem, eine Brennstoffzelle mit 100 Kilowatt elektrischer Leistung und ein 115-Kilowatt-Wasserstoff-Blockheizkraftwerk sowie einen Batteriespeicher mit 1 Megawattstunde Kapazität verfügen. Der Wasserstoff soll zu 100 Prozent aus Windkraft und Photovoltaik erzeugt werden.
Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen wegen Covid-19 hat der Hersteller aus Wittenberg begonnen, die ersten gewerblichen Speichersysteme in seinem neuen Werk zu produzieren. Aktuell liegt die Jahreskapazität bei 255 Megawattstunden, soll aber sukzessive auf ein Gigawatt erweitert werden.
Steuertipps: Batteriespeicher sorgen bei Finanzämtern, Steuerberatern und Anlagenbetreibern immer wieder für große Fragezeichen. Das bayerische Landesamt für Steuern spricht Klartext und zeigt auch technischen Sachverstand, wie unser Steuer-Kolumnist Thomas Seltmann meint.