Ein integriertes Konzept für Energiespeicher ist zentral, um die Ziele des Green Deals der EU-Kommission zu erreichen. Der BVES sieht daher auch dringenden Handlungsbedarf der Bundesregierung.
Betreiber von Photovoltaik-Anlagen zwischen 3 und 29,99 Kilowatt Leistung, deren Förderung ab Jahresbeginn 2021 ausläuft, können als Weiterbetriebsoption für ihre Anlage die „Sonnenflat direkt“ abschließen. Die dabei notwendige Investition in einen Photovoltaik-Heimspeicher soll sich dabei in bestimmten Konstellationen bereits in weniger als zehn Jahren amortisieren.
Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hatte unter anderen geklagt, weil sie die Garantiebedingungen des Batterieherstellers für unverständlich hält. Das Oberlandesgericht München schloss sich im Berufungsverfahren in vielen Punkten der Argumentation der Verbraucherschützer an. Sonnen weist darauf hin, dass sich das Urteil nicht gegen die Klauseln an sich, sondern nur gegen einzelne Formulierungen richte.
Die Partner werden das technische und wirtschaftliche Konzept eines kostengünstigen Stromspeichers auf Basis der Redox-Flow-Technologie weiterentwickeln. Sie gehören zu den fünf Siegerteams der ersten Runde eines Innovationswettbewerbs, die das Bundesforschungsministerium ausgewählt hat.
Der Zuschuss wird Kunden des Energieversorgers gewährt, wenn sie dazu auch noch eine neue Photovoltaik-Anlage installieren. ESWE will mit dem Förderprogramm zusätzliche Speicherkapazitäten aufbauen und die Eigenversorgung der Haushalte stärken.
Insgesamt waren damit im Land bis Ende vergangenen Jahres knapp 2,5 Gigawatt Photovoltaik-Leistung installiert. Swissolar fordert bessere Rahmenbedingungen, gerade für große Photovoltaik-Anlagen ohne Eigenverbrauch, um die benötigte Leistung von etwa 50 Gigawatt bis 2050 zu erreichen.
Im Laufe des Quartals will der Münchner Konzern seine Aktivitäten in diesem Segment beenden, da die Margen im Heimspeichermarkt zu gering sind. Garantie- und Gewährleistungszusagen für die verkauften Produkte in Deutschland, Österreich und der Schweiz will Siemens jedoch erfüllen.
Die Gelder verteilt das Bundesforschungsministerium über vier Kompetenzcluster, die der „Foschungsfabrik Batterie“ angegliedert sind. Sie sollen dazu beitragen, die Batterietechnologie entlang der gesamten Wertschöpfungskette in Deutschland zu stärken.
Der VDMA und das Fraunhofer-ISE haben in einer gemeinsamen Studie gezeigt, dass auch ohne staatliche Zuschüsse große Photovoltaik-Produkten in Europa wirtschaftlich zu betreiben sind. Mit Blick auf die zu erwartende große Nachfrage und die Lieferketten-Probleme während des Corona-Lockdowns wird Europa als Standort zusätzlich attraktiv.
Mit einer exklusiven Partnerschaft mit Opteco will das Allgäuer Unternehmen künftig seinen neuen Photovoltaik-Heimspeicher im Nachbarland vertreiben. Seit Jahresbeginn gibt es in Belgien einen Zuschuss von bis zu 3200 Euro für die Installation von Batteriespeichern.