Der Darmstädter Öko-Energieversorger hat die Mehrheit an der Viessmann-Tochter Energy Market Solutions übernommen. Zudem erwarb Entega die Aktivitäten der Sparte „Energy Project Solutions“, in der Viessmann das Großprojekt-Geschäft mit Photovoltaik-Anlagen und Batteriespeichern gebündelte hatte. Das Geschäft mit privaten Photovoltaik-Dachanlagen und Heimspeichern bleibt indes bei Viessmann und wird weiter ausgebaut, wie der Konzern nachträglich klarstellte.
Das Hochvolt-Batteriesystem soll in Deutschland und allen europäischen Ländern ab sofort verfügbar sein. Die nutzbare Speicherkapazität variiert zwischen 10 und 15 Kilowattstunden.
Das vergangene Jahr war in vielerlei Hinsicht anders als alle anderen. Aber die Innovation und der Ehrgeiz, der die Expansion der Photovoltaik- und Energiespeicher-Industrie vorantreibt, ist gleich geblieben. In sieben Kategorien demonstrieren die Preisträger des pv magazine Award für 2020 ein hohes Maß an technischer Expertise, Kreativität, Massenproduktionsfähigkeiten und echtem Markteinfluss. Dies sind die Gewinner….
Das Bundeswirtschaftsministerium fördert die Forschungsarbeiten mit 2,3 Millionen Euro. Naturstrom koordiniert das Projekt, an dem auch SMA, die Physikalisch-Technischen Bundesanstalt und die TU Braunschweig beteiligt sind. Im Fokus stehen die Messtechnik, das Energiemanagement und Abrechnungsprozesse.
Das neuartige Speichersystem soll bei kritischen Netzzuständen den Strom- und Energiebedarf flexibel ausgleichen helfen. Das von der Hochschule Landshut koordinierte und von der EU finanzierte Projekt läuft bis 2023.
Die Nickel-Mangan-Batteriezellen für Elektrofahrzeuge sollen ab Juni 2021 in China gefertigt werden, ab 2023 womöglich auch in Deutschland. Die Zellen ohne dem problematischen Schwermetall Kobalt sind ab sofort bestellbar.
Am Feldversuch sollen 100 Eigentümer von Elektrofahrzeugen teilnehmen. Ein erster Labortest mit dem Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE) war erfolgreich.
Siemens hat die Modernisierung im „Bergkristall“ vorgenommen. 48 Bleibatterien sind dabei durch 14 Lithium-Ionen-Batterien ersetzt worden.
Bis zu 50 Megawatt Primärregelleistung kann das Speicherkraftwerk erbringen, um kurzfristige Schwankungen im Stromnetz auszugleichen. Nach dem erfolgreichen Probebetrieb ist der Batteriespeicher mit 53 Megawattstunden nutzbarer Kapazität zum Jahreswechsel in den kommerziellen Dauerbetrieb gegangen.
Einen Auftrag im zweistelligen Millionen-Bereich erhielt der Anlagenbauer für eine Montagelinie für Lithium-Ionen-Batteriemodule von einem US-Elektroautohersteller. Der Auftragseingang der Sparte lag im vergangenen Jahr bei deutlich mehr als 100 Millionen Euro.