Rund die Hälfte der Eigenheimbesitzer, die im vergangenen Jahr eine Photovoltaik-Anlage angeschafft haben, haben auch eine Solarbatterie gekauft. Insgesamt wurden 2020 in Deutschland rund 88.000 neue Heimspeicher installiert.
Der überwiegende Teil der Förderanträge stammt von Privathaushalten, aber auch Wirtschaftsunternehmen, Kommunen und Vereine bewerben sich um den Zuschuss. Rund die Hälfte der Anträge ist bislang bewilligt worden. Das Budget für das Förderprogramm stockt das Landesumweltministerium auf insgesamt neun Millionen Euro auf, da künftig auch noch Ladepunkte mit 500 Euro Zuschuss bedacht werden.
Im novellierten Gesetz sind unter anderem 35 neue Netzausbauvorhaben enthalten, bei denen ein vordringlicher Bedarf festgestellt wird. Zudem enthält der Bundesbedarfsplan Regelungen für die Ausschreibung und Förderung von großen Batteriespeichern, die zur Stabilisierung des Stromnetzes genutzt werden.
Die neu installierte Photovoltaik-Leistung stieg damit um 35 Prozent gegenüber 2019. Der Photovoltaik-Zubau im Ländle lag damit über der bundesweiten Steigerungsrate.
Die Grundlagenarbeit zeigt, dass Zersetzungsprodukte der Elektrolytflüssigkeit einen „Verlust“ beweglicher Lithium-Ionen bewirken. Mit dieser Erkenntnis könnten Batterien künftig effizienter, langlebiger und leistungsstärker werden, so die Forscher.
Den Bonner Analysten zufolge schwankten 2020 die CO2-Emissionen im deutschen Strommix zwischen 87 und 664 Gramm je Kilowattstunde. Der Einfluss der erneuerbaren Energien ist demnach bereits deutlich zu erkennen, könne jedoch mit dem Einsatz von Speichern weiter verbessert werden.
Der US-amerikanische Speicherspezialist will an seinem neuen Standort noch im ersten Quartal die Produktion von Lithium-Ionen-Batteriesystemen aufnehmen. Mit der offiziellen Ansiedlung ist der Umzug von Frankfurt am Main nach Brandenburg vollständig abgeschlossen
Ziel ist nach Angaben des Autokonzerns ein geschlossenes Kreislaufverfahren zur Rückgewinnung wertvoller Rohstoffe wie Lithium, Nickel, Mangan und Kobalt aus Lithium-Ionen-Batterien. Angestrebt wird dabei eine Wiederverwertungsquote von 90 Prozent für Aluminium, Kupfer und Kunststoff. Sie sollen dann auch für die Herstellung neuer Batterien wieder eingesetzt werden.
Junge Ingenieure für erneuerbare Energien und Elektromobilität können sich ihre Arbeitgeber aussuchen. Wenn sie sich wie Jan Dersen entscheiden ins Handwerk zu gehen, lockt sie die Herausforderung, viel Verantwortung und die Gewissheit, etwas zu bewirken. Die Installationsbetriebe können sich über den Zuwachs an Know-how freuen.
Ein Schwerpunkt der neuen Forschungseinrichtung ist das Recycling von Batteriezellen, ein anderer die Vermeidung von Produktionsfehlern. Zudem beschäftigen sich die Fraunhofer-Forscher hier mit neuen Batteriekonzepten wie Festkörperbatterien.