Der Umweltminister hat aber angekündigt, bereits im Herbst einen Verfahrensvorschlag für eine EEG-Reform vorlegen zu wollen. Er setzte sich bei der Präsentation seines Arbeitsprogramms auch für eine stärkere Koordination beim Ausbau von Photovoltaik und Windenergie zwischen den Bundesländern ein.
Die Regierung in Athen will mit einem Maßnahmenpaket die Liquidität auf dem Strommarkt wiederherstellen. In diesem Zusammenhang wird die Solarförderung drastisch gekürzt.
Die Diskussionen über die Kosten für die Energiewende spitzen sich weiter zu. Nun wollen Firmen der Textilbranche die EEG-Umlage gleich ganz kippen.
Mitte Oktober werden die Übertragungsnetzbetreiber die Höhe der EEG-Umlage für das kommende Jahr verkünden. Die Liberalen erwarten einen enormen Anstieg und sägen nun wieder am EEG, da es aus ihrer Sicht hauptverantwortlich für die Erhöhung ist.
Allein im Juni sind nach neuesten Zahlen der Bundesnetzagentur in Deutschland Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von knapp 1,8 Gigawatt ans Netz gegangen. Gründe dafür dürften die Diskussionen um das EEG und das Auslaufen von Übergangsfristen für größere Anlagen gewesen sein.
Medienberichterstattung: Überregionale Zeitungen wie FAZ oder Wirtschaftswoche berufen sich gern auf Wolfgang Hummel, wenn es um Berichte über die Krise der Solarbranche oder vermeintlich geschönte Arbeitsplatzzahlen geht. Seine Position als wissenschaftlicher Leiter eines Zentrums soll ihm dazu den Expertenstatus verleihen. Doch was ist dieser wirklich wert?
EEG-Umlage: Geringverdiener finanzieren die Photovoltaikanlagen gut betuchter Immobilienbesitzer – so lautet die Kritik vieler Solargegner. Experten haben eine Reihe von Vorschlägen vorgelegt, die Förderung der erneuerbaren Energien gerechter zu gestalten.
Speicherförderung: Im Vermittlungsausschuss haben sich Bund und Länder darauf verständigt, neben dem EEG noch eine Förderung von Speichern zu beschließen. Im Herbst soll die Novelle vorliegen. Erste Initiativen gibt es bereits.
EEG-Novelle: Lange hat es gedauert, doch nach dem Kompromiss im Vermittlungsausschuss haben Bundestag und Bundesrat noch vor der Sommerpause den leicht nachgebesserten Gesetzentwurf verabschiedet. Die photovoltaik fasst die Neu-regelungen zusammen, die rückwirkend zum 1. April in Kraft traten.
Der Wirtschaftsflügel der Union will bei jeder EEG-Diskussion eine stärkere Begrenzung der Photovoltaik durchdrücken. Ein Vertreter der Fraktion, Michael Fuchs, sprach in einem Interview nun erneut über „absurde Exzesse“ bei der Solarförderung.