300-Gigawatt-Initiative: Die Photovoltaikbranche ist im Umbruch. Aber auch der internationale Strommarkt ändert sich rasant. Ab dem Jahr 2025 ist daher ein weltweiter Photovoltaikzubau von 300 Gigawatt ebenso realistisch wie sinnvoll.
Reform: Die EEG-Umlage steigt 2013 auf 5,277 Cent je Kilowattstunde. Umweltminister Peter Altmaier von der CDU gerät deshalb unter Druck. Er hat nun einen Verfahrensvorschlag für eine EEG-Novelle vorgelegt. photovoltaik fragt nach, was die Parteien davon halten und wie sie die Förderung neu gestalten wollen.
Während einer Podiumsdiskussion des neu gegründeten Branchenverbands watt_2.0 distanzierte sich der umweltpolitische Sprecher der Liberalen von seinem Fraktionschef. Seine Forderung nach einem Moratorium für den Bau neuer Photovoltaik-Anlagen sei nicht politisch autorisiert gewesen.
Fünf Länder wollen das Wüstenstromprojekt nun anschieben. Eine entsprechende Absichtserklärung soll nach einem Medienbericht noch im November unterschrieben werden. RWE will einen Solar- und Windpark in Marokko bauen.
Ein Kurzinterview mit Rolf Hempelmann, energiepolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. Hempelmann kritisiert die Berechnung der Umlage in ihrer jetzigen Form und fordert eine sinnvolle Weiterentwicklung des EEG.
Die Liberalen sind für ein Quotenmodell, doch ihr Parteichef Philipp Rösler muss im Namen der Bundesregierung einen entsprechenden Vorschlag der Monopolkommission zurückweisen. Auch die Kartellwächter hatten eine Abschaffung des EEG und den Übergang zu einem Quoteninstrument in einem Sondergutachten gefordert. (Aktualisiert: Kabinett hat Stellungnahme gebilligt.)
Der Zubau neuer Photovoltaik-Anlagen lag im September bei fast einem Gigawatt. Damit ist nun klar, dass die monatliche Absenkung der Einspeisetarife in den kommenden drei Monate bei jeweils 2,5 Prozent liegen wird.
Der Präsident des Wirtschaftsrates der CDU e.V., Kurt Lauk, stellt klare Forderungen für eine EEG-Reform.
Patrick Döring, Generalsekretär der FDP, über die Probleme des EEG im Kurzinterview. Die Liberalen fordern eine Reform des Gesetzes noch vor der Bundestagswahl 2013.
Der Bundesumweltminister hält nichts von einem Moratorium für den Bau neuer Photovoltaik-Anlagen. Er wirbt erneut auch für eine EEG-Reform mit ausreichend Vorlaufzeit.