Nur eine Woche nach der Verkündung neuer Anreize für sogenannte „distributed“ Photovoltaik-Projekte, hat die nationale Energiebehörde die Schaffung von Pilotregionen bekanntgegeben. Dort sollten bis zum Jahresende kleine Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 20 Megawatt installiert werden, um die anvisierten Ausbauziele für dieses Jahr noch zu erreichen.
Die Bundeskanzlerin hat in einem Zeitungsinterview die EEG-Reform verteidigt. Zugleich kündigte sie für die kommenden Monate an, das gesamte System der Netzentgelte auf ihre faire Lastenverteilung hin zu überprüfen.
Der europäische Verband der unabhängigen Strom- und Gasverteilerunternehmen hat nun ein Positionspapier veröffentlicht. Darin spricht er sich dagegen aus, das Abwicklungssystem bei der neu eingeführten Belastung des Eigenverbrauchs mit der EEG-Umlage auf die Verteilnetzbetreiber auszuweiten.
Nach Berechnungen des Verbands wird die EEG-Umlage von derzeit 6.24 auf rund 6,0 Cent je Kilowattstunde im kommenden Jahr sinken. Die Reduktion wäre wohl auch ohne die EEG-Reform gekommen. Der BEE fordert zudem die fallenden Börsenstrompreise endlich an alle Kunden weiterzugeben.
Er löst damit den deutschen Energiekommissar Günther Oettinger ab, der in der EU-Kommission künftig für die digitale Wirtschaft und Gesellschaft zuständig sein wird. Cañete war vor seiner Wahl ins Europaparlament spanischer Umweltminister.
Binnen vier Jahren haben sich die Kosten für Photovoltaik um zwei Drittel reduziert. Seit 2008 sind es sogar 80 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der IRENA und vergleicht die Entwicklung mit dem IT-Sektor.
Die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach einer Schule in Sachsen-Anhalt ist ordnungsgemäß installiert. Trotzdem verweigert der Netzbetreiber Avacon seit über vier Monaten den Netzanschluss. Nun wurde eine einstweilige Verfügung beantragt.
Kommentar: Die Erzeugung von Solarstrom ist mittlerweile nicht mehr teuer. Selbst die EEG-Umlage könnte nächstes Jahr erstmals sinken. Was tut also ein investigatives Nachrichtenmagazin, um seine Stimmungsmache gegen die Photovoltaik fortzusetzen? Es schürt Ängste im Zusammenhang mit der im März 2015 anstehenden partiellen Sonnenfinsternis.
Der europäische Photovoltaik-Verband wertet die retroaktiven Änderungen bei der Solarförderung als ein schlechtes Signal an die Investoren. Dies gilt nicht nur für die Photovoltaik-Industrie, sondern für die italienische Wirtschaft allgemein.
Bislang sind in China vor allem Photovoltaik-Kraftwerke installiert worden. Nun will die Regierung auch den Eigen- und Direktverbrauch aus Photovoltaik-Dachanlagen stärker fördern, um den Markt anzureizen.