Einer der wichtigsten Mitautoren des Fördergesetzes nutzt den Tag, um seine Kritik an der aktuellen Politik zu erneuern. Der Grünen-Politiker Fell war neben dem bereits verstorbenen SPD-Kollegen Hermann Scheer einer der wichtigsten Motoren für die Einführung des EEG, das sich dann zum Exportschlager entwickelte.
Die Bundesnetzagentur vermeldete im Zuge der Bekanntmachung der ersten Ausschreibungsrunde, dass Betreiber von Photovoltaik-Freiflächenanlagen noch bis zum 25. September die alte Förderung über die verpflichtende Direktvermarktung erhalten könnten. Dies ist falsch – der korrekte Stichtag ist der 1. September 2015.
Doch noch im Februar hat die Behörde nun die öffentliche Bekanntmachung auf ihrer Webseite online gestellt. Der Höchstpreis für Gebote für Photovoltaik-Freiflächenanlagen beträgt 11,29 Cent je Kilowattstunde.
Nach der jüngsten Analyse des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme im Auftrag von Agora Energiewende wird Photovoltaik bis 2025 in vielen Teilen der Erde bereits die günstigste Stromerzeugungsquelle sein. Die Erzeugungskosten könnten dann bei vier bis sechs Cent je Kilowattstunde liegen und dies ist noch eher konservativ gerechnet.
Nach jahrelangem Hick-Hack hat das polnische Parlament in Warschau nun das Erneuerbare-Energien-Gesetz endgültig angenommen. Es kann damit voraussichtlich im März in Kraft treten. Für kleine Photovoltaik-Anlagen ist damit die Einführung von Einspeisetarifen verbunden.
München hat mit großen Hoffnungen im Jahr 2010 die Solarinitiative München gegründet. So sollte der Photovoltaik-Ausbau in der bayerischen Hauptstadt vorangehen. Doch Landeshauptstadt und Stadtwerke München taten aus Sicht der Initiatorin zu wenig, um die Idee in die Tat umzusetzen. pv magazine sprach mit Sabine Nallinger kurz nach der Auflösung der Solarinitiative München.
Das Bundeswirtschaftsministerium hat Studieergebnisse veröffentlicht, wonach sich Elektroautos im Gewerbe bereits heutzutage rechnen. Die weitere Entwicklung hängt aber auch von den politischen Rahmenbedingungen ab. Zudem könnten CO2-Emissionen im Verkehr gesenkt werden, wenn die Elektroautos mit Strom aus Erneuerbaren betrieben werden.
An sonnenreichen Tagen können die in Deutschland installierten Photovoltaik-Anlagen bereits mehr als die Hälfte der Verbrauchsspitzen zur Mittagszeit abdecken. Zudem übernimmt die Photovoltaik auch immer mehr Systemdienstleistungen, die das Stromnetz stabilisieren. Die AEE hat zudem ihr Bundesländerportal mit den neuesten Zubauzahlen der Bundesnetzagentur für 2014 aktualisiert.
Das Bundeswirtschaftsministerium will nun im Grundsatz klären lassen, ob es sich beim EEG 2012 um eine Beihilfe handelt. Dazu ist nun eine Klage gegen die EU-Kommission vor den Europäischen Gerichtshof eingereicht worden. Die Verfahrensdauer für solche Klagen liegt bei etwa vier Jahren.
Die Regierung in Ankara hat einen ersten Aktionsplan für Erneuerbare Energien aufgestellt. Demnach sollen bis 2023 insgesamt 61 Gigawatt an Erneuerbaren-Energien-Anlagen zugebaut werden; fünf Gigawatt davon Photovoltaik. Finanzielle Unterstützung soll von der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung kommen.