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Politik

Tschechische Regierung will für Bestandsanlagen vorerst keine Vergütung mehr zahlen

Besitzer und Betreiber von Photovoltaik-Kraftwerken in der Tschechischen Republik stehen vor einer ungewissen Zukunft. Der Strommarktregulierer erklärte, dass für bestehende Anlagen im Jahr 2016 keine Einspeisevergütung gezahlt werde, solange die Europäische Kommission den Zahlungen nicht zustimmt. Die Prüfung durch die Kommission wird aber wahrscheinlich nicht bis Januar abgeschlossen sein.

BGH-Urteil: Repowering durch Austausch von Solarmodulen nun möglich?

Die Clearingstelle EEG ringt mit dem BGH-Urteil zum Anlagenbegriff. In einem Memorandum listet sie überwiegend Fragen auf, die das Urteil des Bundesgerichtshofes mit sich bringt. Ist nun zum Beispiel ein echtes Repowering von Solaranlagen durch den Austausch einer beliebigen Anzahl an Modulen möglich?

COP21: Gründung des Weltsolarverbands Global Solar Council bekannt gegeben

Der Global Solar Council (GSC) – eine Interessensvertretung für die weltweite Solarbranche – hat auf der Klimakonferenz COP21 in Paris offiziell seine Gründung bekannt gegeben. Der GSC will unter anderem die bereits existierenden Solarverbände auf globaler Ebene zusammenführen.

EU Kommission: Mindestpreis und Einfuhrzölle gelten erst einmal weiter

Die EU Kommission hat erwartungsgemäß veröffentlicht, dass die Handelsbeschränkungen nicht zum 8. Dezember auslaufen, sondern bis zu 15 Monate lang überprüft werden. Für die Einfuhr chinesischer Solarzellen könnte es allerdings eine Änderung geben.

Bislang 4500 Photovoltaik-Anlagen zu spät angemeldet

Wer seine Photovoltaik-Anlage zu spät anmeldet, muss unter Umständen die erhaltene Einspeisevergütung zurückzahlen. Das zeigt die aktuelle Rechtsprechung. Eine kleine Anfrage der Linksfraktion zeigt, dass mindestens 4500 Anlagenbetreiber davon betroffen sein könnten.

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COP21: Afrikanische Initiative für Erneuerbare Energien ins Leben gerufen

Auf der Klimakonferenz in Paris hat Afrika Unterstützung für erneuerbare Energien versprochen und die Gründung einer afrikanischen Initiative für Erneuerbare Energien (AREI) angekündigt. Ziel sei es, generellen Zugang zu Energie auf dem Kontinent zu ermöglichen. Bis 2020 sollen 10 Gigawatt zusätzliche Leistung installiert werden. Bis 2030 soll eine Gesamtleistung von rund 300 Gigawatt erreicht werden.

Mehr als 50.000 zusätzliche Solarjobs in Europa möglich

Eine Studie im Auftrag des Photovoltaikverbands Solar Power Europe zeigt, dass politische Entscheidungen zu hohen Arbeitsplatzverlusten in der europäischen Solarbrache geführt haben. Ein Ende der Handelsbeschränkungen für chinesische Solarprodukte könne in den kommenden fünf Jahren mehr als 50.000 zusätzliche Jobs entstehen lassen.

230 Millionen Euro für die digitale Energiewende

Das Bundewirtschaftsministerium hat fünf Schaufensterregionen ausgewählt, die die Digitalisierung der Energiewende voranbringen sollen. Unter den Gewinnern sind Regionen mit hohem Solar- und Windstromanteil. Es geht vor allem um die intelligente Vernetzung von Erzeugung und Verbrauch.

BGH kippt solaren Anlagenbegriff – von Branchendramen und richterlichem Hochmut

Der Bundesgerichtshof schürt die Unsicherheit für Betreiber von Photovoltaikanlagen, in dem er den Anlagenbegriff über den Haufen wirft, wie ihn der Gesetzgeber und die Branche ihn seit Jahren verstehen. Rechtsanwältin Margarete von Oppen setzt sich mit der Entscheidung auseinander.

Energiereport: Sonne ist beliebteste Energiequelle

Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat im Auftrag von Baywa r.e. renewable energy den „Energiereport Deutschland 2015“ erstellt. Dazu wurden 1.007 Verbraucher in Deutschland befragt. Die Unterstützung für die Energiewende unter den Bundesbürgern ist dem Report zufolge noch immer sehr hoch.