Interview: In den vergangenen Jahren haben immer mehr Photovoltaik-Anlagenbetreiber auch Batteriespeicher installiert. Hans Urban, langjähriger Prokurist und mittlerweile freier Berater der Schletter-Gruppe, führt das auch auf unseren Urinstinkt zurück – nach dem die Menschen Jäger und Sammler sind. Mit der Koppelung von Elektroautos lässt sich der Eigenverbrauch von Solarstrom noch weiter steigern, wie Urban an seinem eigenen Beispiel im pv magazine-Interview zeigt. Die Elektromobilität hat aus seiner Sicht das Potenzial, die Photovoltaik-Nachfrage in Deutschland wieder anzukurbeln.
Nach einer Studie im Auftrag von Lichtblick und dem Bundesverband Neue Energiewirtschaft sind die Garantiezinsen für Strom- und Gasnetzbetreiber deutlich zu hoch angesetzt. In den kommenden Jahren könnten Verbraucher bei einer Anpassung um sechs Milliarden Euro entlastet werden. Der notwendige Netzausbau wäre dadurch nicht gefährdet.
Derzeit laufen noch die Konsultationen zu dem endgültigen Konzept. Im kommenden Jahr wird es dann aber wohl ein Register geben, in dem alle Erzeugungs- und Verbrauchsanlagen des Strom- und Gasmarktes erfasst werden, inklusive der in Deutschland installierten Speichersysteme.
Für praxisnahe Forschungs- und Demonstrationsvorhaben zur Förderung der batterieelektrischen Elektromobilität können ab sofort Fördermittel beantragt werden. Jährlich 30 Millionen Euro stehen für die Projekte zur Verfügung.
Das bayerische Photovoltaik-Systemhaus konnte sich einige Zuschläge bei der Ausschreibung im April für Solarparks auf Ackerflächen in benachteiligten Gebieten sichern. Das erste Projekt wird nun umgesetzt.
Am kommenden Montag befasst sich der Finanzausschuss des Bundestages mit der Förderung der Elektromobilität. Es geht um einen Gesetzentwurf, wonach Käufer von Elektrofahrzeugen eine zehnjährige KfZ-Steuerbefreiung erhalten sollen.
Bei dem Projekt handelt es sich um eine Photovoltaik-Freiflächenanlage aus der Ausschreibung vom April 2015. Die Stadtwerke Tübingen haben den Solarpark nun gekauft.
Nach dem Zwischenhoch im Juni ist die Photovoltaik-Nachfrage in Deutschland wieder rückläufig. 4999 kleinere Photovoltaik-Anlagen sind bei der Bundesnetzagentur im Juli neu gemeldet worden; gerade einmal drei Freiflächenanlagen gingen in Betrieb.
Interview: Rund 20.000 Menschen haben in Deutschland nach Aussage von Marcus Vietzke, Koordinator der AG Stecker-PV der DGS – Berlin Brandenburg e.V., bereits steckbare Solarmodule installiert. Sie bewegen sich dabei in einer rechtlichen Grauzone. Die Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (DKE) hat nun einen Normentwurf veröffentlicht, der wenig Fortschritte und eher noch neue Hürde aufbaut, wie Vietzke im pv magazine-Interview erklärt. Gesammelte Erfahrungen aus den Nachbarländern bei der viel diskutierten Sicherheit von Steckdosenmodulen werden im DKE-Entwurf außer Acht gelassen.
Vier Wohngebäude zweier Bauherrengemeinschaften werden nun mit Solarstrom vom eigenen Dach versorgt. Rund 50 Wohnparteien können damit künftig vom Photovoltaik-Mieterstrommodell profitieren.